Borreliose – Ursache, Symptome und ganzheitliche Therapie

Bei der Borreliose (genauer: Lyme-Borreliose, Lyme-Krankheit oder Lyme Disease) handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die von sogenannten Borrelien-Bakterien hervorgerufen wird. In der Medizin wird die Borreliose als Multisystemerkrankung bezeichnet, da im Laufe der Zeit oft mehrere Organe nacheinander befallen werden. Am häufigsten davon betroffen sind die Haut, Gelenke, das Nervensystem, Augen und Herz. Die Borreliose stellt ein weit verbreitetes Therapieproblem dar. Die meistverabreichten Antibiotika wirken nur unzureichend und es kommt trotzdem oft zu den gefürchteten Spätfolgen. Auf Grund dessen sind viele Menschen auf der Suche nach begleitenden und unterstützenden Behandlungsmethoden. Dieser wissenschaftlich fundierte Artikel informiert Sie über Ursachen und Symptome der Krankheit und wird Ihnen zusätzliche, sehr wirksame alternative Therapiemöglichkeiten aufzeigen.

Experte:

Dr. med. Harald Hüther

Prakt. Arzt, Experte für Naturheilverfahren

Letzte Aktualisierung: 9. July 2020

Borreliose– die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Was ist Borreliose? Bakterieninfektion, die vor allem durch Zeckenstiche übertragen wird. Inkubationszeit: Vom Stich bis zum Ausbruch der ersten Symptome können Tage, Wochen und manchmal Monate oder sogar Jahre vergehen. Auslöser ist eine Infektion mit Borrelien, die Ursache liegt aber in einem geschwächten Immunsystem – erst dadurch kann es zu einer Krankheit kommen
  • Symptome: Zu Beginn typische Krankheitssymptome wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen. Bilden eines roten Flecks an der Bissstelle, bei längerem Verlauf Befall des Nervensystems und der Gelenke
  • Diagnose: detaillierte Anamnese zur Krankengeschichte, bei Verdacht Laboruntersuchungen und weitere Antikörper-Tests
  • Prognose: Borreliose ist schwer zu diagnostizieren. Die Krankheit verläuft meist in 3 Phasen – kann jedoch von diesem Verlauf abweichen
  • Therapie: Mikronährstoffe, um Folgen zu vermindern und Nebenwirkungen von Medikamenten zu reduzieren
  • Empfohlene Ernährung: stärken des Immunsystems durch überwiegend basische Kost, mit Fisch und frischen Kräutern, geringer Verzehr von Kohlenhydraten
  • Integrative Therapie: natürliche Antibiotika als alternative Behandlungsmethode, Homöopathie
  • Medikamentöse Therapie: antibiotische Behandlung, Dauer je nach Ausprägung der Borreliose
  • Checkliste: das können Sie selbst tun bei Reizdarm

Was ist Borreliose?

Das-Wichtigste-in-Kürze

Borreliose in der Übersicht

  • rund 60.000 Menschen erkranken jährlich an Borreliose
  • Dunkelziffer an infizierten Menschen ist recht hoch, da häufig keine Symptome auftreten
  • Auslöser einer Borreliose ist ein Zeckenbiss, bei dem Krankheitserreger übertragen werden können
  • Höchstens einer von hundert Zeckenbissen führt zu einer Borreliose-Krankheit
  • Auslöser und Verstärker eines ungesunden Lebensstils ist sehr oft Stress

Vorkommen und Auftreten

Borreliose ist genau genommen nur ein Überbegriff für verschiedene, von Borrelien verursachten Erkrankungen. Bei uns wird der Begriff meist mit der häufigsten dieser Erkrankungen, der Lyme-Borreliose gleichgesetzt. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 60.000 Menschen an der Lyme-Krankheit.

In Deutschland gibt es ein gewisses Süd-Nord-Gefälle. Im Süden sind mehr Zecken mit Borrelien befallen und damit gibt es hier auch mehr Krankheitsfälle beim Menschen. Allerdings gibt es keine genau umschriebenen Risikogebiete, wie sie beispielsweise von der FSME bekannt sind. Genaue Zahlen, wie viele der mit Borrelien infizierten Menschen auch eine chronische Borreliose entwickeln, gibt es nicht. Da die meisten Menschen keine Symptome nach einem Zeckenstich entwickeln ist die Dunkelziffer der tatsächlich mit Borrelien infizierten Menschen wohl sehr hoch. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt es nicht.

 

Entstehung und Ursache einer Borreliose

Die Infektionskrankheit Borreliose wird durch Bakterien hervorgerufen, die durch Zecken, aber auch Bremsen und Mücken übertragen werden. Diese nehmen die Bakterien beim Blutsaugen auf und geben die Krankheitserreger bei ihrer nächsten Nahrungsaufnahme weiter. Allerdings werden die Bakterien bei einem Zeckenbiss nicht sofort übertragen, da sich die Borrelien im Darm der Zecke befinden. Es ist deshalb wichtig, bei einem Biss die Zecken so schnell wie möglich zu entfernen, bevor die Bakterien aus dem Darm in den Organismus des Menschen gelangen können. Mehr dazu erfahren Sie im Kapitel über Vorbeugung. Es gibt keine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch. Die kleinen Spinnentiere nisten sich bevorzugt in dunklen und warmen Stellen des Körpers ein. Beliebte Bereiche sind deshalb die Achselhöhlen oder der Schambereich. Andere Körperregionen sind jedoch nicht ausgeschlossen.

Nicht jeder Zeckenbiss führt auch gleich zu einer Infektion mit Borrelien und nicht jede Infektion führt zu einer Erkrankung an Borreliose. Dazu einige Zahlen: Je nach Region kann jede zwanzigste Zecke oder eben auch jede dritte Zecke die Erreger enthalten. In Süd- und Ostdeutschland sind es mehr, in West und Norddeutschland weniger. Man geht davon aus, dass etwa bei jedem fünften Zeckenstich einer infizierten Zecke auch die Erreger übertragen werden. Und davon erkrankt dann wiederum höchstens jeder fünfte, vermutlich sogar weniger. Insgesamt geht man davon aus, dass aus höchstens einem von hundert Zeckenstichen eine Borreliose-Erkrankung entsteht. Die hohe Dunkelziffer mit eingerechnet kann man davon ausgehen, dass es wohl nur eine Erkrankung auf 1000 Zeckenbisse gibt. Wie man diese Quote selbst weiter reduzieren kann, wird ebenfalls im Kapitel Vorbeugung gezeigt.

Aus diesen Zahlen werden zwei Dinge klar:

  • Ein Zeckenbiss führt nur selten zu einer Erkrankung
  • Je häufiger man erwischt wird, umso höher ist das Risiko. Besonders gefährdet sind also Menschen, die viel in der Natur, in Wiesen und im Wald unterwegs sind. Wenn Sie dazu gehören sollten Sie einige der später erwähnten Vorbeugemaßnahmen treffen.

 

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Wissenswertes über Zecken 

Zecken gehören zu den Spinnentieren – das macht sie für die meisten nicht gerade sympathischer. Ab Tagestemperaturen von über 7°C erwachen die Zecken aus einer Art Winterstarre. Am wohlsten fühlen sich die Zecken bei einer Temperatur von 14 bis 23°C. Die Hauptsaison für Zecken geht in unseren Breiten also von Mai bis Oktober, aber selbst in recht milden Wintern können sie weiter aktiv bleiben. Bei Kälte, sehr heißem und trockenem Wetter und bei Regen verkriechen sie sich unter Laub oder im Boden. Zecken halten sich ansonsten am liebsten im hohen Gras, im flachen Gebüsch und im Schatten auf. Dort werden sie abgestreift, sie springen nicht und fallen auch nicht von Bäumen.

 

Bis Zecken ausgewachsen sind dauert es etwa zwei bis drei Jahre, abhängig davon, wie schnell die Zecke auf einen Wirt trifft. Sie können bis zu einem Jahr ohne Nahrung auskommen. Dabei durchlaufen sie drei Entwicklungsstadien: Vom Ei zur Larve, von der Larve zur Nymphe und von der Nymphe zur ausgewachsenen Zecke. Die Nymphen sind am häufigsten mit Erregern infiziert, so dass sie das größte Risiko einer Infektion beherbergen. Diese Vorstufe ist zehnmal gefährlicher als die ausgewachsene Zecke. Denn während der Verwandlung zum erwachsenen Stadium verliert die Nymphe 90 % ihrer Erreger.

 

Das Risiko einer Infektion mit Erre­gern steigt mit der Dauer des Zeckenstichs an. Ein erhöhtes Risiko besteht erst bei längerem Saugvorgang der Zecke. Eine Zecke sondert etwa alle drei bis vier Stunden Speichel ab, damit ihr gebohrter Saugkanal nicht austrocknet. Während des Saugvorganges filtert eine Zecke die für sie nahrhaften Bestandteile aus dem Blut heraus und gibt überschüssige Flüssigkeit wieder zurück. Je länger also die Zecke am Blut ist, umso größer die Gefahr, dass Erreger wie Borrelien übertragen werden könnten.
Man geht davon aus, dass die meisten Infektionen durch Zecken erst nach etwa einem Tag (ca. 24 Stunden) übertragen werden. Erst nach dieser Zeitspanne entleeren die Blutsauger den Inhalt ihres Vormagens in die Wunde der Opfer. Sollte die Zecke infiziert sein, befinden sich die Erreger genau darin. Gelingt es Ihnen also die Zecke schnell und sauber zu entfernen, ist das Risiko einer Infektion minimal.

 

Wie kann ich mich vor Zecken schützen?

  • Tragen Sie bei Ausflügen in die Natur helle Kleidung. Zecken mögen es lieber dunkel und man erkennt sie auf heller Kleidung auch leichter.
  • Suchen und klopfen Sie sich und Ihre Kinder ab, wenn Sie von draußen reinkommen.
  • Suchen Sie speziell an warmen und weichen Körperstellen, vor allem Haut­falten wie unter den Achseln, im Intimbereich und in den Leisten. Oft entdeckt man die kleinen Blutsauger noch vor dem Stich oder zumindest schon kurz danach.
  • Nutzen Sie vor allem bei Kindern natürliche Abwehrmittel.

 

Erste Hilfe bei Zeckenbiss

Wenn Sie eine Zecke entdecken, versuchen Sie diese sofort zu entfernen:
Die Zecke mit einer Pinzette möglichst weit vorne am Kopf (direkt über der Haut) packen und gerade herausziehen, nicht drehen. Kein Öl oder Klebstoff etc. verwenden, denn die Gefahr ist groß, dass die Zecke sich erbricht und dadurch erst recht Borrelien übertragen werden.
Sollte der Kopf in der Haut zurückbleiben, machen Sie sich keine Sorgen, der fällt nach ein paar Tagen von selbst ab.

 

Am besten die Stichstelle sofort mit reinem Teebaumöl zur Desinfektion betupfen.
Die Stichstelle beobachten, evtl. auch mit spezieller Salbe behandeln, die desinfizierend und antientzündlich wirkt. Eine kleine Rötung ist normal. Wird die Rötung größer oder verändert die Haut um den Stich herum ihre Farbe, dann einen Arzt aufsuchen.

 

Fragen Sie Ihren Arzt nach einem Produkt, dass Ihr Immunsystem kurzfristig ankurbelt und keinem Erreger eine Chance zu lassen sich im Körper auszubreiten. Am Besten eignet sich zum Beispiel ein natürliches Mikronährstoffkonzentrat. Unser Körper kann dann die anfangs noch geringe Anzahl an Erregern sehr gut selbst bekämpfen.

 

Bei ungewöhnlichen Symptomen oder Fieber sofort zum Arzt!

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Symptome und Anzeichen einer Borreliose erkennen

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Symptome in der Übersicht

  • Borreliose verläuft meist in 3 Phasen, die alle unterschiedliche Symptome aufweisen
  • Frühborreliose: bilden eines roten Flecks auf der Haut, der immer größer wird und zur Mitte hin hell gefärbt ist
  • Ausbreitung im Körper: nach Wochen bis Monaten können Nervenschmerzen auftreten mit Gefühlsstörungen oder einer Herzmuskelentzündung als Folge
  • Neuroborreliose: bezeichnet den Befall des Nervensystems
  • Spätstadium: Monate bis Jahre nach der Infektion können Gelenkentzündungen und Hautveränderungen auftreten

Stadium I: Frühborreliose

In dieser Phase des Zeckenbisses kann sich nach einigen Tagen ein roter Fleck bilden, der langsam immer größer wird und in der Mitte hell gefärbt ist. Dieser schmerzlose Fleck wird als „Wanderröte“ bezeichnet, da er sich charakteristisch von innen nach außen immer weiter ringförmig ausbreitet. Die Größe der kreisförmigen Hautrötung kann einen Durchmesser von bis zu 65 cm erreichen.

Weitere Symptome in diesem ersten Stadium der Borreliose können Fieber, Bindehautentzündung, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Lymphknotenschwellungen sein. Es müssen nicht alle Symptome auftreten und manchmal wird dieses Stadium auch übersprungen.

 

Stadium II: Ausbreitung im Körper 

Wochen bis Monate nach dem Zeckenbiss kann es dann zu brennenden Nervenschmerzen kommen. Die Bakterien haben sich im Organismus verteilt. Da nun das Nervensystem befallen ist, können schlaffe Lähmungen in einzelnen Muskeln oder Gefühlsstörungen auftreten. Auch das Herz kann in Form von Herzrhythmusstörungen oder einer Herzmuskel- bzw. Herzbeutelentzündung betroffen sein.

 

Neuroborreliose

Der oben dargestellte Befall des Nervensystems ist ein Sonderfall dieses frühen Erkrankungsstadiums und wird Neuroborreliose genannt. Bei etwa jedem zehnten Befall des Nervensystems wird auch das Gehirn und das Rückenmark befallen, was zu sehr schmerzhaften Symptomen führen kann. Diese brennenden Nervenschmerzen machen sich vor allem nachts bemerkbar.

Außerdem kann eine Neuroborreliose mit schlaffen Lähmungen (etwa im Gesicht) und neurologischen Ausfällen (Empfindungsstörungen an der Haut) einhergehen. Kinder erkranken oft auch an einer Hirnhautentzündung.

Eine Neuroborreliose ist meist heilbar. In schweren Fällen können aber Schäden wie Gefühlsstörungen oder Lähmungen zurückbleiben. Sehr selten verläuft die Neuroborreliose chronisch, wobei sich typischerweise das zentrale Nervensystem (Gehirn, Rückenmark) entzündet. Die Folge sind dann zunehmende Gang- und Blasenstörungen.

 

Stadium III: Spätstadium 

Dieses Stadium tritt erst Monate bis Jahre nach der Infektion auf. Gelenkentzündungen vor allem an den Kniegelenken, Sprung-, Finger-, Zehen-, Handwurzel- und Kiefergelenken sind Symptome dieser Phase der Borreliose. Auch Hautveränderungen an Armen und Beinen sind auffällige Kennzeichen, die sich einer Infektion mit Borrelien zuordnen lassen. Die Haut wird an diesen Stellen sehr dünn und verfärbt sich bläulich. Die Entzündungen klingen nach einer Weile wieder ab, können jedoch nach einiger Zeit schubweise wiederkehren.

 

Buchtipp: Mehr Informationen über Symptome

Borreliose Test

Ein infizierter Zeckenbiss ist ein Notfall und sollte schnellstmöglich von einem Arzt behandelt werden. Aber nicht jede Zecke trägt das Borreliose-Virus in sich. Der Zecken-Test liefert innerhalb 10 Minuten den sicheren Nachweis, ob die Zecke Borreliose-Erreger in sich trägt. Diesen Test können Sie bequem zuhause durchführen – leichte Handhabung und kein langes Warten auf das Ergebnis. Kontaktieren Sie Ihren Hausarzt bei einem positiven Ergebnis und lassen sich dazu beraten.

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Möglicher Krankheitsverlauf und Prognose

Die Beschwerden bei Borreliose sind vielfältig und können mehrere Organe betreffen. In der Regel verläuft die Krankheit in drei Phasen. Es müssen allerdings nicht alle Stadien durchlaufen werden. Außerdem können diese Phasen individuell unterschiedlich in deren Intensität sein und in einer anderen Reihenfolge vorkommen. Das alles macht das Erkennen einer Borreliose schwierig.

Diagnose und Test: Borreliose feststellen

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Diagnose in der Übersicht

  • Die Diagnose der Borreliose ist nur schwer möglich, da so viele unterschiedliche Symptome auftreten können
  • kein eindeutiger Labortest, daher ist die Anamnese des Arztes sehr wichtig für das Erkennen einer Erkrankung
  • bei Verdacht kann ein Bluttest und ein Test des Gehirnwassers eine Borreliose bestätigen
  • Problem des Antikörper-Tests ist allerdings, dass Antikörper erst eine gewisse Zeit nach der Infektion gebildet werden
  • eine frische Infektion ist schwer von einer bereits länger zurückliegenden Infektion zu unterscheiden, da Antikörper viele Jahre nachweisbar sind

Die Diagnose einer Lyme-Borreliose ist sehr schwierig. Das liegt zum einen an den sehr unterschiedlichen Symptomen, die im Laufe der Erkrankung auftreten können und zum anderen daran, dass der auslösende Zeckenstich schon eine ganze Weile her sein kann. Außerdem gibt es keinen eindeutigen Labortest für Borreliose.

Der wichtigste Schritt zur Diagnose einer Borreliose-Erkrankung ist die Anamnese des Arztes. Während der Anamnese wird erfragt, ob es in der vergangenen Zeit zu einem Zeckenstich kam und die Symptome werden dahingehend genauer geprüft. 

 

In recht frühen Krankheitsstadien ist das vor allem die “Wanderröte”. Natürlich sind auch allgemeine, nicht so spezifische Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen für den Arzt interessant. In späteren Krankheitsstadien berichten Patienten oft von anhaltenden, unerklärlichen Gelenkbeschwerden oder Nervenschmerzen.

Besteht dann der Verdacht auf eine Borreliose, kann diese Verdachtsdiagnose durch Laboruntersuchungen erhärtet werden. Dazu zählen der Bluttest und bei Verdacht auf Neuroborreliose auch ein Test des Gehirnwassers (Liquor).

In der Borrelien Serologie werden unterschiedliche Testverfahren eingesetzt, die die Reaktion des Körpers auf die eingedrungenen Erreger messen. Die Messung dieser sogenannten Antikörper hat zwei große Nachteile, die eine Diagnostik erschweren. Zum einen gibt es die sogenannte diagnostische Lücke, weil Antikörper auf Borrelien erst eine ganze Weile nach Beginn der Infektion gebildet werden. Eine Therapie sollte aber so früh wie möglich beginnen. Deshalb wird in der Regel auch sofort bei Auftreten eines Erythema migrans mit der Therapie begonnen.

Das zweite Problem mit Antikörper-Tests ist, dass keine Unterscheidung zwischen einer frischen und einer früher zurückliegenden Infektion erfolgen kann. Auch nach einer ausgeheilten Infektion sind die Antikörper noch viele Jahre nachweisbar.

 

Therapie der Borreliose

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Therapie in der Übersicht

Mikronährstoffe

  • sind unentbehrliche Mikrohelfer in unserem Organismus
  • Achten Sie auf eine ausreichende Versorgung mit allen Mikronährstoffen bei Borreliose. Besonders wichtig sind B-Vitamine, Vitamin C, A und E sowie viele sekundäre Pflanzenstoffe
  • Einige der typischen Borreliose Medikamente erhöhen zusätzlich Ihren Mikronährstoffbedarf. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihren Mikronährstoffbedarf ausreichend über die Ernährung zu decken, können moderat dosierte, natürliche Mikronährstoffmischungen sinnvoll sein.
  • Wir haben mehrere Mikronährstoffkonzentrate getestet und auf wichtige Kriterien unabhängig und neutral geprüft. Das Testergebnis finden Sie hier.

 

Ernährung

  • Überwiegend basische Kost um den Säureüberschuss  und damit eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit zu vermeiden
  • Verwenden möglichst vieler pflanzlicher Öle, da ungesättigte Fettsäuren die Entzündungsneigung vermindern und das Immunsystem stärken
  • Antibakterielle Wirkung von Kräutern

 

Integrative Therapie

  • Kräuter und Lebensmittel enthalten oft Wirkstoffe, die effektiv Bakterien und Viren abtöten
  • Vitamin-C-Infusionen können ebenfalls hilfreich sein beim Abtöten von Bakterien und Viren
  • Einsatz von Komplexmitteln und Globuli, die die Arbeit des Lymphsystems unterstützen sollen, um einen besseren Abtransport von abgetöteten Bakterien zu gewährleisten

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Mikronährstoffe bei Borreliose

Eine wichtige Basis für alle Therapien wird oft bei der Beratung außer Acht gelassen: Eine gesunde, ausgewogene, mikronährstoffreiche Ernährung. Der Körper muss mit Mikronährstoffen optimal versorgt sein, damit Folgen der Borreliose abgemildert und Nebenwirkungen der Medikamente reduziert werden können.

 

Mikronährstoffe – was ist das?

Zu den Mikronährstoffen gehören in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die einen wichtigen Teil dazu beitragen, damit unser Organismus funktioniert. Im weiteren Sinne lassen sich auch essentielle Fettsäuren, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme hinzuzählen. Makronährstoffe wie Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette sind unsere Energielieferanten, während die Mikronährstoffe an Prozessen wie z. B. Blutgerinnung, Immunabwehr und Knochengesundheit beteiligt sind. Einige Mikronährstoffe kann unser Körper selbst herstellen, die meisten jedoch müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

 

Der menschliche Organismus – ein Blick in die Zellen

Der Mensch besteht aus über 70 Billionen Zellen. Diese können alle nur optimal funktionieren, wenn sie mit Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt sind. Es gibt nahezu keinen Stoffwechselschritt, an dem nicht mehrere Mikronährstoffe beteiligt sind. Dazu zählen unter anderem die:

  • Aktivierung von Enzymen und Hormonen (Stoffwechselaktivität)
  • Abwehrleistung des Immunsystems (Immunstoffwechsel)
  • Energieproduktion in den Kraftwerken unserer Zellen, den sogenannten Mitochondrien (Energiestoffwechsel)
  • Leistungsfähigkeit des Herzmuskels (Herzkraft und -rhythmus)
  • Kontraktion der Skelettmuskulatur (Muskelkraft und -koordination)
  • Impulsübertragung und der Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen (Nerven- und Gehirnstoffwechsel)

 

Für alle Stoffwechselreaktionen im Körper sind Enzyme notwendig, sie wirken wie ein Katalysator. Enzyme können ihren Aufgaben jedoch nur mithilfe von Mikronährstoffen nachkommen. Je besser der Körper mit Nährstoffen versorgt ist, desto besser funktioniert der gesamte Organismus. Ein Mikronährstoffmangel kann sich also negativ auf den Stoffwechsel und das Immunsystem auswirken. Um Ihre Gesundheit zu schützen und Ihre weiteren Therapien zu unterstützen, sollten Sie also auf Ihren Mikronährstoffhaushalt achten.

 

Gehören Sie auch zu den Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen?

Egal ob Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Cholesterinsenker oder die Antibabypille. Schon ein einzelnes Medikament kann unsere optimale Versorgung mit Mikronährstoffen ungünstig beeinflussen. Je mehr Medikamente gleichzeitig eingenommen werden, desto intensiver wird in den Mikronährstoffhaushalt eingegriffen, was Wechselwirkungen der Arzneimittel untereinander sowie das Auftreten von Nebenwirkungen erhöht. Hierdurch kann nicht nur die Wirkung des Medikaments negativ beeinflusst werden, sondern auch die Funktion der Mikronährstoffe. Welche Medikamente welche Nebenwirkungen bei Borreliose haben können, führen wir weiter unten noch genauer aus.

 

Welche Lebensphasen führen noch zu einem erhöhten Mikronährstoff-Bedarf?

Aber nicht nur die regelmäßige Einnahme von Medikamenten führt zu einem erhöhten Mikronährstoffbedarf. Es gibt bestimmte Lebensphasen und Umstände, die ein erhöhtes Risiko für einen Nährstoffmangel aufweisen:

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangere und Stillende
  • ältere Menschen
  • Menschen mit Magen-Darm-Störungen
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen

 

Diesen erhöhten Bedarf zu decken, ist nicht immer einfach. Trotz des reichhaltigen Angebotes an verschiedenen Lebensmitteln verringern verschiedene Faktoren den Mikronährstoffgehalt in Lebensmitteln:

  • nicht ausgereiftes Obst und Gemüse
  • größere Erträge in der Landwirtschaft
  • Einsatz von Pestiziden

 

Es ist wichtig, die Ernährung mit einer breiten und möglichst natürlichen Basis an allen Vitaminen, Spurenelementen sowie sekundären Pflanzenstoffen zu optimieren.

 

Mikronährstoffkonzentrat als Grundlage

Gut versorgt sind Sie mit moderaten Mikronährstoffmischungen – von einzelnen hochdosierten Mikronährstoffen raten wir ohne Absprache mit Ihrem Arzt und vorherigen Untersuchungen ab.

Das Angebot an Mikronährstoffpräparaten ist groß und unübersichtlich. Entscheidend beim präventiven Ansatz ist die natürliche Vielfalt. Das ideale Mikronährstoffpräparat ist auf natürlicher Basis produziert, enthält neben allen klassischen Mikronährstoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme, ist flüssig, glutenfrei und vegan. Die Bioverfügbarkeit sollte wissenschaftlich belegt sein und es sollten keine künstlichen Aroma- oder Konservierungsstoffe enthalten.

 

Mikronährstoffkonzentrate Testsieger

Wir haben mehrere Mikronährstoffkonzentrate getestet und auf wichtige Kriterien unabhängig und neutral geprüft. Das Mikronährstoffkonzentrat „LaVita“ hat sich dabei als besonders empfehlenswert herausgestellt. Das gesamte Testergebnis finden Sie hier.

 

Ein Mikronährstoffkonzentrat sichert auch die Versorgung der für die Krankheit Borreliose wichtigen Mikronährstoffe

Gerade bei Krankheiten wie der Borreliose, die unser Abwehrsystem aufs Äußerste fordern, macht es nach aktuellen Studien Sinn, zusätzliche Mikronährstoffe einzunehmen. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte optimal unterstützt und eine etwaige medikamentöse Therapie wird wirksamer. Sie fördern die optimale Zellfunktion und unterstützen die Energiekraftwerke der Zellen (Mitochondrien) und das Immunsystem. Funktioniert dieses optimal, können die Bakterien ebenso wie die von ihnen hervorgerufenen Entzündungsherde schneller und effektiver bekämpft werden. Mikronährstoffe sind also schon allein aufgrund ihrer immunstärkenden Eigenschaften sehr wichtig. In aktuellen Studien zeigen sich deutliche synergistische Effekte bei einer Kombination von Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen, so wie es die Natur vormacht. Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe eignen sich mit ihren antibakteriellen Eigenschaften hierfür besonders.

Viele Medikamente und speziell Antibiotika können eine Unterversorgung an wichtigen Mikronährstoffen verursachen und schwächen dadurch das Immunsystem. Es ist wichtig zu wissen, dass ein Mangel der Vitamine A, C, und E den Infektionsprozess bei Borreliose erleichtert. Aus diesem Grund ist es wichtig, begleitend zur medikamentösen Therapie bei Borreliose zusätzliche Mikronährstoffe zu sich zu nehmen. Hier ist zusätzlich auch noch der Vitamin-B-Komplex sinnvoll, da dieser nicht nur eine schützende Wirkung auf das Nervensystem hat, sondern auch hilft, eine Grundursache vieler Borreliose-Symptome, den sogenannten nitrosativen Stress, zu bekämpfen.

Die beiden essentiellen Spurenelemente Zink und Selen sind wichtige Co-Faktoren für ein starkes Immunsystem. Eine Unterversorgung mit Zink führt Untersuchungen zufolge direkt zu einer erhöhten Infektanfälligkeit. Eine zusätzliche Versorgung mit Zink – trotz „normalem“ Zinkspiegel – hat eine immunstärkende Wirkung. Fehlt das Spurenelement Selen, können Krankheitserreger um einiges aggressiver agieren und das Risiko für Komplikationen erhöht sich.

Weitere Studien zeigen, dass man gegen die Schmerzen (z.B. bei der Lyme-Arthritis) mit Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren erfolgreich sein kann. Beide Mikronährstoffe helfen auch dem Immunsystem und sind wichtig, um Entzündungen zu bekämpfen.

 

Ernährung bei Borreliose

Die Ernährung spielt für drei wesentliche Aspekte bei der Borreliose eine wichtige Rolle:

  • Sie kann je nach Speisenauswahl das Immunsystem stärken oder schwächen,
  • Sie kann die Neigung zu Entzündungen fördern oder hemmen und
  • Sie kann das Schmerzempfinden erhöhen oder senken.

All das kann recht einfach über die Auswahl dessen, was Sie jeden Tag essen, gesteuert werden.

Ganz wichtig ist die Umstellung auf eine überwiegend basische Kost (v. a. Obst, Gemüse, Kräuter). Ein Säureüberschuss (durch zu viel Fleisch und Milchprodukte) führt sehr rasch zu einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit und gleichzeitig auch zu einem starken Mehrverbrauch an wichtigen Mikronährstoffen und damit zu einer Schwächung des Immunsystems.

Essen Sie außerdem mindestens 2-mal in der Woche Fisch und verwenden Sie möglichst oft hochwertige pflanzliche Öle in der „kalten“ Küche. Der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren mindert die Entzündungsneigung des Körpers und wirkt sich gleichzeitig positiv auf das Immunsystem aus.

Verwenden Sie möglichst oft frische Kräuter bei der Zubereitung von Speisen. Ihr hoher Gehalt an Spurenelementen wirkt entzündungshemmend und sie helfen bei der Aktivierung des Immunsystems. Zudem haben Kräuter und Gewürze oft sehr starke antibakterielle Eigenschaften. Sie helfen damit dem Immunsystem, die Borrelien natürlich zu bekämpfen. Kochen Sie möglichst viel selbst und verwenden Sie dazu nur frische Zutaten. Nur so wissen Sie sicher, was am Ende auf Ihrem Teller landet. Vermeiden Sie deshalb Fastfood, Imbisse und Fertigprodukte, die oft den Körper und das Immunsystem belastende Zutaten enthalten. Das Immunsystem wird durch Industrienahrung nur unnötig mit dem Ausleiten von Schadstoffen belastet.

Noch ein einfacher Tipp zum Schluss: Essen Sie insgesamt weniger Kohlenhydrate, also weniger weißes Brot, weniger Nudeln und Reis. Zu viele dieser Sattmacher fördern Entzündungen genauso wie Übergewicht und Übersäuerung und schwächen unser Immunsystem dauerhaft.

Wichtige, sehr wirkungsvolle antibiotische Stoffe enthalten unter anderem:

  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Ingwer
  • Brokkoli
  • Grüner Tee
  • Thymian
  • Schnittlauch
  • Kresse
  • Kurkuma
  • Meerrettich
  • Paprika
  • Kürbis
  • Salbei

Integrative Therapie bei Borreliose

Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) bei Borreliose

Zahlreiche Kräuter und Lebensmittel enthalten Wirkstoffe, die als Bio-Antibiotika bezeichnet werden können. Sie töten effektiv Bakterien und Viren ab, ohne dabei Nebenwirkungen oder Resistenzentwicklungen zu fördern. Gut untersucht sind vor allem die Wirkungen der Senfölglykoside von Meerrettich und Kapuzinerkresse gegen bekannte Problemkeime.

Eine weitere gute therapeutische Option sind Vitamin-C-Infusionen. Für die Infusionstherapie mit hohen Dosen von Vitamin C gibt es inzwischen zahlreiche wissenschaftliche Belege, dass Bakterien und Viren damit effektiv bekämpft werden können und gleichzeitig das Immunsystem gestärkt wird. Antibiotische Effekte sind allerdings nur durch so hohe Vitamin-C-Gaben zu erreichen, dass sie als Infusion verabreicht werden müssen. Diese Effekte lassen sich übrigens durch die gleichzeitige Einnahme einer natürlichen Mikronährstoffergänzung mit sekundären Pflanzenstoffen noch steigern.

 

Homöopathie bei Borreliose

Auch die Homöopathie bietet einige vielversprechende Ansätze. Hier kann die klassische Homöopathie sicherlich eine Heilung unterstützen. Allerdings eignet sich dieser Ansatz nicht zur Selbstbehandlung. Erfahrene Therapeuten sollten für Sie anhand des Gesamtbildes aller Symptome die richtigen Globuli auswählen.

Was aber durchaus auch hilfreich sein kann, ist der Einsatz sogenannter Komplexmittel. Sie sind aus verschiedenen homöopathischen Mitteln zusammengesetzt, die in eine Richtung wirken. Viele Therapeuten setzen bei Borreliose gerne solche Mittel ein, die die Arbeit des Lymphsystems unterstützen. Das Lymphsystem ist ja bekanntlich dafür zuständig, Entzündungen und abgetötete Bakterien abzutransportieren. Eine schnelle Heilung hängt also auch von einem optimal arbeitenden Lymphsystem ab.

 

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Medikamentöse Therapie bei Borreliose

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Medikamente in der Übersicht

In der klassischen Schulmedizin geht man davon aus, dass man Bakterien gut mit Antibiotika abtöten kann. Deshalb werden auch bei Borreliose verschiedene Antibiotika eingesetzt.

In der klassischen Schulmedizin geht man davon aus, dass man Bakterien gut mit Antibiotika abtöten kann. Deshalb werden auch bei Borreliose verschiedene Antibiotika eingesetzt. Der Behandlungserfolg hängt wohl vor allem vom frühzeitigen Beginn der Therapie ab. In späteren Erkrankungsstadien sinkt die Erfolgsquote der Antibiotikatherapie stark ab. In mehreren Studien wird eine Versagerquote von 50 % genannt, wenn die Standardtherapie mit Antibiotika im Spätstadium begonnen wird.

 

Die Therapie in den unterschiedlichen Stadien unterscheidet sich vor allem durch die Gabe anderer Antibiotika, die Länge der Gabe und ob man sie als Tabletten einnimmt oder als Infusion verabreicht bekommt. Es gibt in der medizinischen Welt zahlreiche Therapieschemata, manche sehen monatelange Antibiotika-Gaben vor. Für all diese Therapieversuche gibt es nur sehr wenig wissenschaftliche Wirkungsnachweise, so dass viele davon auch von den Fachgesellschaften mittlerweile nicht mehr empfohlen werden. Doch selbst unter den Fachgesellschaften gibt es teilweise heftigen Streit, welches die richtige Behandlung für die Borreliose sei.

 

Aus diesem Grund macht es durchaus Sinn, alternative Behandlungsmethoden bei Borreliose zumindest als Ergänzung in Betracht zu ziehen.

Checkliste

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei einer Borreliose

  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Psychotherapeuten, Heilpraktiker,…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Gesunde Ernährung: Reduzieren Sie Kohlenhydrate (vor allem abends öfter mal ganz weglassen). Mehr Kräuter und omega-3-reiche Öle bei der Zubereitung von Speisen verwenden. Überwiegend basische Ernährung mit mehr Obst und Gemüse.
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf Ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Nehmen Sie täglich einen biologischen Mikronährstoffkomplex mit Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen zu sich, um die optimale Zellversorgung mit allen Mikronährstoffen sicher zu stellen. Am besten nehmen Sie ein Produkt in flüssiger Form und hergestellt aus natürlichen Lebensmitteln, da nur dadurch die Versorgung mit den so wichtigen sekundären Pflanzenstoffen gewährleistet und eine optimale Aufnahme im Organismus gesichert ist. Wir haben mehrere Mikronährstoffkonzentrate getestet und auf wichtige Kriterien unabhängig und neutral geprüft. Das Testergebnis finden Sie hier.
  • Tipps für den Alltag: Bedecken Sie bei einem Spaziergang im Wald Ihren kompletten Körper mit heller Kleidung. Suchen Sie nach einem Aufenthalt in der Natur Ihren Körper und den Ihrer Kinder nach Zecken ab. Entfernen Sie Zecken schnell und möglichst vollständig aus der Haut.
  • Zusatztherapien: Vitamin-C-Infusionen (z.B. 6x jeweils 7,5 Gramm Vitamin C). Bio-Antibiotika aus Kräutern und Lebensmitteln (Kresse, Meerrettich, Knoblauch, Ingwer …)


 

Quellennachweise

Bässler et al: Vitamin-Lexikon. Urban und Fischer Verlag

Beliveau, Gingras: Krebszellen mögen keine Himbeeren. Kösel-Verlag

Pieper W.: Innere Medizin, Springer-Verlag

S2k-Leitlinie “Kutane Lyme Borreliose” der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft. (Abgerufen 4/2020)

Langkamp-Henken B. et al.: Nutritional Formula Enhanced Immune Function and Reduced Days of Symptoms of Upper Respiratory Tract Infection in Seniors. J Am Geriatr Soc. 2004 (52): S. 3-12

Goos, K.-H. et al.: Wirksamkeit und Verträglichkeit eines pflanzlichen Arzneimittels mit Kapuzinerkressenkraut und Meerrettich bei akuter Sinusitis, akuter Bronchitis und akuter Blasenentzündung im Vergleich zu anderen Therapien unter den Bedingungen der täglichen Praxis, Drug Res(2006) 56: 249-257

Conrad, A. et al.: Broad spectrum antibacterial activity of a mixture of isothiocyanates from nasturtium (Tropaeoli majoris herba) and horseradish (Armoraciae rusticanae radix). Drug Res (2013)63: 65–68

Biesalski et al.: Ernährungsmedizin. Thieme Verlag

Dittrich, Leitzmann: Bioaktive Substanzen. Trias Verlag

Davis: Weizenwampe. Goldmann Verlag

Benmalek Y et al.: Anti-microbial and anti-oxidant activities of Illicium verum, Crataegus oxyacantha ssp monogyna and Allium cepa red and white varieties.Bioengineered. 2013 Apr 11;4(4).

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