Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Bluthochdruck

Letzte Aktualisierung: 22. April 2021

Bluthochdruck – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Bluthochdruck – was ist das?

Oft unterschätztes Krankheitsbild mit chronischer Erhöhung des arteriellen Blutdrucks. Folgen des Bluthochdrucks sind die Erkrankungen am Gefäßsystem (Herz, Augen, Nieren). In Deutschland hat jeder zweite über 50 Jahre einen zu hohen Blutdruck.

  • Ursachen & Risikofaktoren:

Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Ernährung, Mikronährstoffmangel, oxidativer und nitrosativer Stress sind Faktoren, die zur Entstehung im Organismus beitragen.

  • Symptome:

meist keine, manchmal Kopfschmerzen, Schwindel, Nasenbluten

  • Diagnose und Tests:

Blutdruckmessung am Oberarm

  • Prognose und Verlauf:

zahlreiche schwerwiegende Folgeerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt und Herzschwäche

  • Empfohlene Ernährung:

Eine anti-entzündliche Ernährung entspricht einer gesunden, vollwertigen Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, fettem Fisch, Nüssen, Saaten und pflanzlichen Ölen ist.

  • Therapie: 
    • Mikronährstoffe

Achten Sie auf eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen bei Bluthochdruck. Speziell wenn Sie Medikamente einnehmen, kann sich Ihr Bedarf an Mikronährstoffen deutlich erhöhen.

    • Lebensstil:

Regelmäßige Bewegung, Entspannungsübungen und die Normalisierung des Körpergewichts sind bei hohem Blutdruck sehr wichtig.

    • Konventionelle Therapie:

Es stehen zahlreiche (preisgünstige) altbewährte Medikamente und viele (meist teure) moderne Medikamente zur Verfügung. Praktisch alle verschlechtern aber die zugrundeliegenden biochemischen Ursachen.

    • Ganzheitliche Therapie:

Pflanzliche und homöopathische Medikamente, Kneipp-Anwendungen und Sauna

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Bluthochdruck

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich rundum um Ihre Erkrankung und erlernen Sie die richtige Zahnpflege.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Blutdruck selbst messen: Überprüfen Sie die Werte Ihres Blutdruckmessgerätes zusammen mit Ihrem Therapeuten. Vergleichsmessungen mit der herkömmlichen Methode mit dem Stethoskop zeigen Ihnen, wie die Werte Ihres Geräte einzuschätzen sind.
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Bluthochdruck stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Wir haben für Sie eine Liste empfohlener Mikronährstoffkonzentrate zusammengestellt.
  • Ernährung: Mit einigen wenigen Umstellungen bei der Ernährung kann einiges positives bewirkt werden. Die zahlreichen Studien sind eindeutig und sehr ermutigend.
  • Lebensstil: Anpassungen beim Lebensstil sind entscheidend für einen langfristigen Therapieerfolg. Vieles davon geht Hand in Hand, wie beispielsweise mehr Bewegung und Abnehmen. Beginnen Sie schrittweise, wenn die erste Anpassung zur Gewohnheit wurde machen Sie den nächsten Schritt.