Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Borreliose

Letzte Aktualisierung: 29. April 2021

Borreliose – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Borreliose – was ist das?

Bakterieninfektion, die vor allem durch Zeckenstiche übertragen wird. Inkubationszeit: Vom Stich bis zum Ausbruch der ersten Symptome können Tage, Wochen und manchmal Monate oder sogar Jahre vergehen. Die Borreliose ist überall in bewaldeten Gegenden Europas und Nordamerikas verbreitet. In Deutschland gibt es etwa 60.000 Fälle pro Jahr, eine Übertragung von Mensch zu Mensch gibt es nicht.

  • Ursachen & Risikofaktoren:

Etwa einer von 100 Zeckenstichen führt zu einer Borreliose-Erkrankung durch die Übertragung von Borrelien-Bakterien. Risikofaktoren sind ein geschwächtes Immunsystem und häufige Aufenthalte in Wiesen und Wäldern.

  • Symptome:

Zu Beginn unspezifische, grippeähnliche Krankheitssymptome wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen. Bildung eines roten, sich vergrößernden Flecks an der Bissstelle (Wanderröte), bei längerem Verlauf Lähmungen einzelner Muskeln, Nervenschmerzen bei Neuroborreliose; Gelenkentzündung (Lyme- Arthritis); Herzmuskelentzündung (Lyme-Karditis).

  • Diagnose und Tests:

detaillierte Erhebung der Krankengeschichte, bei Verdacht Laboruntersuchungen und weitere Antikörper-Tests

  • Prognose und Verlauf:

Borreliose ist schwer zu diagnostizieren und wird oft erst spät erkannt. Die Krankheit verläuft meist in 3 Phasen – kann jedoch von diesem Verlauf abweichen und einzelne Phasen überspringen.

  • Empfohlene Ernährung:

Eine anti-entzündliche, immunstärkende Ernährung entspricht einer gesunden, vollwertigen Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, fettem Fisch, Nüssen, Saaten und pflanzlichen Ölen ist.

  • Therapie: 
    • Mikronährstoffe

Mikronährstoffe stärken das Immunsystem und können direkt Bakterien und Viren bekämpfen. Achten Sie besonders auf Vitamin A, C, D, Zink, B-Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe.

    • Lebensstil:

immunstärkender Lebensstil mit Entspannungsphasen und regelmäßiger Bewegung an der frischen Luft und guter Schlaf

    • Konventionelle Therapie:

Antibiotika über mehrere Wochen, symptomatische Therapie bei Spätstadien

    • Ganzheitliche Therapie:
      • Borreliose-vorbeugendes Verhalten
      • naturheilkundliche Medikamente
      • Homöopathie
      • Darmsanierung
      • Vitamin-C-Infusionen
      • Ozon-Therapie

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Borreliose

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich und Ihre Angehörigen zu gut wie möglich über Ihre Erkrankung, Therapieoptionen und Unterstützung für den Alltag nach einem Schlaganfall.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen. Gute Behandler motivieren im Idealfall, ermutigen und leiten Sie zur Eigeninitiative an.
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Borreliose stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Wir haben für Sie eine Liste empfohlener Mikronährstoffkonzentrate zusammengestellt.
  • Gesunde Ernährung: Versuchen Sie sich gesund, frisch und ausgewogen zu ernähren. Vitamine, Ballaststoffe und probiotische Lebensmittel können den Organismus unterstützen mit den Folgen der Erkrankungen und Nebenwirkungen der Medikamente besser zurecht zu kommen. Insbesondere sollten Sie
    • Kohlenhydrate reduzieren (vor allem abends öfter mal ganz weglassen).
    • mehr Kräuter und omega-3-reiche Öle bei der Zubereitung von Speisen verwenden.
    • sich überwiegend basisch ernähren mit mehr Obst und Gemüse.
  • Tipps zur Vorbeugung für den Alltag
    • Bedecken Sie bei einem Spaziergang im Wald Ihren kompletten Körper mit heller Kleidung.
    • Suchen Sie nach einem Aufenthalt in der Natur Ihren Körper und den Ihrer Kinder nach Zecken ab.
    • Entfernen Sie Zecken schnell und möglichst vollständig aus der Haut.
  • Ganzheitliche Therapie:
    • Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen abseits der konventionellen Therapie noch zur Verfügung stehen. Sie haben teilweise sehr gute Effekte gegen Bakterien ohne die entsprechenden Nebenwirkungen einer klassischen Antibiotika-Therapie.
    • Vitamin-C-Infusionen (z. B. 6x jeweils 7,5 Gramm Vitamin C)
    • Bio-Antibiotika aus Kräutern und Lebensmitteln (Kresse, Meerrettich, Knoblauch, Ingwer …)
    • Darmsanierung