Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Depression

Letzte Aktualisierung: 21. April 2021

Depression – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Depression – was ist das?

Etwa 16 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Es handelt sich um eine depressive Verstimmung, die in der Regeln von selbst abklingt oder manchmal auch in wiederkehrenden Zyklen auftritt.

  • Ursachen & Risikofaktoren:

Zu den Ursachen zählen eine schleichende Entzündung im Nervensystem und Stoffwechselungleichgewichte bei den Nervenbotenstoffen.

  • Symptome:

Hauptkennzeichen sind oft periodisch wiederkehrende, psychische Veränderungen, gedrückte Stimmung, Interesselosigkeit, Antriebsstörung, deren Ursache noch nicht vollständig geklärt sind.

  • Diagnose und Tests:

Die Diagnose wird aus der Krankheitsgeschichte (Anamnese) gestellt. Etwa 2/3 der Patienten haben nur körperliche Symptome.

  • Prognose und Verlauf:

Depression verläuft in Schüben. Die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Schubs erhöht sich mit jedem auftretenden Schub.

  • Empfohlene Ernährung:

Eine anti-entzündliche Ernährung entspricht einer gesunden, vollwertigen Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Vollwertprodukten, fettem Fisch, Nüssen, Saaten und pflanzlichen Ölen ist.

  • Therapie: 
    • Mikronährstoffe

Mikronährstoffe, um Folgen zu vermindern und Nebenwirkungen von Medikamenten zu reduzieren.

    • Lebensstil:

Entspannungstechniken wie Mediation oder Qi Gong und Sport. Kein Medikament wirkt so gut gegen Depressionen wie regelmäßige Bewegung.

    • Konventionelle Therapie:

Medikamente wie Antidepressiva kommen zum Einsatz, sollten jedoch die letzte Option darstellen.

    • Ganzheitliche Therapie:

Heilpflanzen, Stressreduktion und Entspannungstechniken, Sport und Bewegung, Lichttherapie, Rhythmustherapie

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Depression

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich und Ihre Angehörigen zu gut wie möglich über Ihre Erkrankung. Auf den Seiten der  Stiftung Deutscher Depressionshilfe finden Sie zahlreiche Informationen rund um Depression. Sie finden zahlreiche Anlaufstellen, die Ihnen weitere Hilfe anbieten. Auch ein einfacher Selbsttest wird dort angeboten, um einen ersten Hinweis zu bekommen, ob bei Ihnen eine Depression vorliegen könnte.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Depression stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Wir haben für Sie eine Liste empfohlener Mikronährstoffkonzentrate zusammengestellt.
  • Lichtdusche: Mit einer Lichtdusche kann man vor allem in der dunkleren Jahreszeit eine Aktivierung am Morgen erreichen.
  • Phytotherapie: Nutzen Sie die Kraft der Heilpflanzen wie Johanniskraut, Baldrian und Passionsblume.