Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Diabetes

Holzklötze symbolisieren Bausteine für die Gesundheit

Dr. med. Harald Hüther Prakt. Arzt, Experte für Naturheilverfahren

Experte/Expertin:

Dr. med. Harald Hüther

Prakt. Arzt, Experte für Naturheilverfahren

Letzte Aktualisierung: 21. April 2021

Diabetes – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Diabetes – was ist das?

Zuckerkrankheit: eine Störung des Zuckerstoffwechsels; führt zu erhöhten Blutzuckerwerten, weil das Insulin zu wenig vorhanden beziehungsweise die Wirkung vermindert ist

  • Ursachen & Risikofaktoren:

Eine genaue Ursache für die Entstehung von Diabetes ist nicht wissenschaftlich bewiesen – mehrere Risikofaktoren wie Übergewicht und ungesunder Lebensstil (falsche Ernährungsgewohnheiten, Bewegungsmangel) spielen eine Rolle.

  • Symptome:

erhöhter Harndrang und starker, nahezu unstillbarer Durst, Leistungsschwäche, Müdigkeit, trockene Haut und ein geschwächtes Immunsystem

  • Diagnose und Tests:

messen des „Nüchtern-Glukosewerts“ (Blutzucker), oraler Glukosetoleranztest, beobachten des „Langzeitzucker-Werts“ HbA1c, zusätzliche Diagnostik aufgrund der zahlreichen Folgekrankheiten

  • Prognose und Verlauf:

schleichende, oft lange unbemerkte Entwicklung von Folgeerkrankungen wie Herzerkrankungen, Schlaganfall, Nierenversagen, Erblindung, Depression, Durchblutungsstörungen der Beine mit Gefahr der Amputation;
akute Komplikationen: diabetisches Koma oder Unterzucker

  • Empfohlene Ernährung:

Überwiegend basische Kost mit viel Obst und Gemüse und pflanzlichen Ölen; insgesamt sollen deutlich weniger Kohlenhydrate gegessen werden.

  • Therapie und Prävention: 
    • Mikronährstoffe

eindeutig erhöhter Bedarf an allen Mikronährstoffen, Schutz vor Folgeerkrankungen und Reduktion der Nebenwirkungen von Medikamenten

    • Lebensstil:

mehr Bewegung ist elementar, Normalisierung des Körpergewichts, Entspannung und gesunder Schlaf sind ebenfalls wichtige Bausteine in der Vorbeugung und der Therapie

    • Konventionelle Therapie:

medikamentös wird versucht, den Zuckerstoffwechsel aufrecht zu erhalten (Ziel: HbA1c-Wert um 7%), später dann Insulin-Therapie

    • Ganzheitliche Therapie:
      • naturheilkundliche Medikamente
      • Gewürze
      • Darmsanierung

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Diabetes

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich rundum um Ihre Erkrankung und erlernen Sie die richtige Zahnpflege.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Gesunde Ernährung: Versuchen Sie sich ausgewogen mit überwiegend basischer Kost und wenig Kohlenhydrate zu ernähren. Essen Sie viel Gemüse, Obst und Fisch, verwenden Sie pflanzliche Öle in der kalten Küche. Eine gesunde Ernährung kann Übergewicht und Diabetes langfristig vorbeugen und ist für eine erfolgreiche Therapie unabdingbar. Selbst kleine Veränderungen helfen Ihnen weiter. Achten Sie vor allem auch auf die Getränke, halten Sie den Alkoholkonsum in engen Grenzen.
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Diabetes stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Eine Checkliste mit Kriterien zur Auswahl des richtigen Produktes finden Sie hier.
  • Lebensstil: Normalgewicht anstreben, aktive Entspannungstechniken erlernen, auf ausreichend Schlaf achten und, wenn Sie es schaffen, dann nicht rauchen.
  • Bewegung: Ausreichend und regelmäßige Bewegung ist neben einer gesunden Ernährung wichtig, um den Stoffwechsel zu aktivieren und sich fit zu halten.
  • Heilpflanzen: Einige gut untersuchte Heilpflanzen können den Stoffwechsel zusätzlich unterstützen