Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Immunschwäche

Letzte Aktualisierung: 22. April 2021

Immunschwäche – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Immunschwäche – was ist das?

Der Begriff bezeichnet die verminderte Fähigkeit des Organismus, eingedrungene Krankheitserreger oder schädliche Substanzen abzuwehren oder die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Immunschwäche kann in seltenen Fällen angeboren sein, bei den meisten Menschen ist sie im Laufe des Lebens erworben.

  • Immunsystem: 

Das Immunsystem arbeitet in allen Körpergeweben und Körperflüssigkeiten und ist auf intelligente Weise im gesamten Organismus vernetzt. Es passt sich das ganze Leben lang an äußere Einflüsse an und bildet Gedächtniszellen, die bei einem erneuten Kontakt mit demselben Erreger passende Antikörper ausschütten. Ein starkes Immunsystem ist der beste Schutz vor Krankheiten.

  • Ursachen & Risikofaktoren:

Die Entstehung einer Immunschwäche ist komplex. Mehrere Faktoren wirken zusammen. Eine ungesunde Ernährung, Mikronährstoffmangel, ein stressiger Lebensstil und ungünstige Lebensgewohnheiten, Medikamente, Umwelteinflüsse und Stoffwechselstörungen können das Immunsystem kurzfristig wie auch dauerhaft schwächen.

  • Symptome:

Abgeschlagenheit, Müdigkeit, fahle Haut, Konzentrationsprobleme, Wundheilungsstörungen, Warzen, wiederkehrende Herpesbläschen, Infektanfälligkeit, Pilzerkrankungen, mangelnde Regenerationsfähigkeit, Neigung zu Allergien und Autoimmunerkrankungen

  • Diagnose und Tests:

Anamnese, körperliche Untersuchung, Laboruntersuchung, Untersuchung von Abstrichmaterial, Sonographie, CT, MRT

  • Prognose und Verlauf:

Chronifizierung von Erkrankungen, Entwicklung von Allergien oder Autoimmunerkrankungen, Gefahr von Superinfektionen, erhöhtes Krebsrisiko

  • Empfohlene Ernährung:

Eine anti-entzündliche Ernährung entspricht einer gesunden, vollwertigen Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, fettem Fisch, Nüssen, Saaten und pflanzlichen Ölen ist.

  • Therapie: 
    • Mikronährstoffe

Vitamine A, B, C, D, E, Eisen, Selen, Kupfer, Zink, Omega-3-Fettsäuren, Aminosäuren, Senfölglykoside, Polyphenole

    • Lebensstil:

Sport und Bewegung, Resilienz, Verzicht auf Rauchen und Alkohol, regelmäßige Zeiten der Erholung und Entspannung sowie ausreichend Trinken sind Voraussetzung für ein starkes Immunsystem.

    • Konventionelle Therapie:

symptomatisch mit Medikamenten zur Bekämpfung der Erreger (Antibiotika, Virostatika, Antimykotika) und Parasiten; Schmerzmittel; fiebersenkende Arzneimittel; in schweren Fällen von Autoimmunerkrankungen Immunsuppressiva

    • Ganzheitliche Therapie:

Darmsanierung, Sanierung von Zahnherden, Kälte-Wärme-Anwendungen, Entgiftung und Entsäuerung, Vitamin C hochdosiert, Eigenblutbehandlungen, pflanzliche Präparate

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Immunschwäche

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich rundum um Ihre Erkrankung und erlernen Sie die richtige Zahnpflege.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Gesunde Ernährung: anti-entzündlich, überwiegend pflanzlich, viel „Bio“, weniger Kohlenhydrate, gesunde Fette (Seefisch und pflanzliche Öle), viele Kräuter und Gewürze
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Immunschwäche stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Wir haben für Sie eine Liste empfohlener Mikronährstoffkonzentrate zusammengestellt.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, Nüssen, (pflanzlichen) Eiweißquellen, hochwertigen Ölen und Vollkornprodukten versorgen Ihren Körper mit allen wichtigen Mikro- und Makronährstoffen.
  • Lebensstil: Verzichten Sie auf Rauchen und Alkohol, trinken Sie ausreichend und achten Sie auf guten Schlaf und ausreichend Zeiten der Entspannung und Erholung. Außerdem sind Sport und Bewegung und frische Luft wichtig, um das Immunsystem aktiv zu halten.
  • Darmsanierung: Eine gesunde Darmflora ist wichtige Voraussetzung für eine intakte Immunabwehr. Ein Aufbau des Mikrobioms sowie eine darmgesunde Ernährung verbessern rasch Ihr Wohlbefinden und lassen Infekte schneller abklingen.
  • Ganzheitliche Therapieansätze: Eine Kombination aus Kälte-Wärme-Anwendungen, Entsäuerung und Entgiftung sowie die Verwendung natürlicher, abwehrsteigernder Mittel unterstützt die Regeration der Immunabwehr. Zusätzlich können Eigenblutbehandlungen oder Vitamin C hochdosiert rasch zu einer Verbesserung der Immunlage führen.