Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Migräne

Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2021

Migräne – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Migräne – was ist das?

Hauptkennzeichen sind periodisch wiederkehrende, anfallsartige Kopfschmerzen, deren Ursache noch nicht vollständig geklärt sind. Es gibt etwa 8 Millionen Betroffene in Deutschland, auch zahlreiche Kinder. Hauptursache scheint eine Entzündung des Nervensystems begleitet von geschädigten Zellkraftwerken zu sein Häufigste äußere Auslöser sind Ernährung, Stress und Umwelteinflüsse

  • Ursachen & Risikofaktoren:

 periodisch wiederkehrender, anfallartiger, pulsierender und halbseitiger Kopfschmerz, häufig mit zahlreichen Begleitsymptomen und Aura

  • Symptome:

Es tritt ein oft schmerzhafter, meist einseitiger Hautausschlag auf, der häufig im Rumpfbereich beginnt und sich gürtelförmig ausbreiten kann. Häufig leiden die Patienten unter starken Nervenschmerzen, die auch nach Abklingen des Hautausschlags im Rahmen der Post-Zoster-Neuralgie noch lange bestehen bleiben können. Die Gürtelrose kann sich auf weitere Körperbereiche ausbreiten, wobei Infektionen im Gesicht sowie an den Augen und Ohren als besonders schmerzhaft empfunden werden.

  • Diagnose und Tests:

Meist lässt das klinische Bild der Hautreaktionen auf Gürtelrose schließen. Zudem können Labortests erfolgen und eine Untersuchung des Liquor cerebrospinalis, der Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgibt, bei Verdacht auf Zoster-Encephalitis (Gehirnentzündung).

  • Prognose und Verlauf:

 In der Regel verläuft eine Gürtelrose komplikationslos und heilt innerhalb weniger Wochen aus. Es gibt allerdings verschiedene Sonderformen und Komplikationen, die einen schwerwiegenderen Verlauf nach sich ziehen.

  • Empfohlene Ernährung:

Eine anti-entzündliche Ernährung entspricht einer gesunden, vollwertigen Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, fettem Fisch, Nüssen, Saaten und pflanzlichen Ölen ist.

  • Therapie und Prävention: 
    • Mikronährstoffe

Mikronährstoffe können die Behandlung der Gürtelrose sinnvoll ergänzen. Hierzu zählen Vitamin C, B-Vitamine, Vitamin D, Beta-Glucan, sekundäre Pflanzenstoffe sowie Zink und Lysin.

    • Lebensstil:

Ein gesunder Lebensstil, bestehend aus ausgewogener Ernährung, körperlicher Aktivität, einer positiven Lebenseinstellung, Stressabbau und Entspannungstechniken, sowie der Verzicht auf Alkohol und Nikotin können einer Gürtelrose vorbeugen und begleitend in der Therapie als Basis unterstützen.

    • Konventionelle Therapie:

Die Behandlung setzt sich aus Schmerztherapie, antiviralen Medikamenten (Virostatika) und Lokalanästhetika für die Behandlung der betroffenen Hautareale zusammen, die je nach Ausprägung und wenn Kopf, Augen oder Ohren betroffen sind, auch stationär erfolgt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung für einen bestimmten Personenkreis.

    • Ganzheitliche Therapie:

Vitamin-C-Infusionen, Traditionelle Chinesische Medizin, Plasmatherapie, Phytotherapie, Aromatherapie, Homöopathie, Schüßler Salze, Kneipp- und Hydrothermotherapie, Neuraltherapie, Darmsanierung, CBD-Öl und Störfelddiagnostik

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Gürtelrose

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich und Ihre Angehörigen so gut wie möglich über Ihre Erkrankung, Therapieoptionen und Unterstützung für den Alltag nach einem Schlaganfall.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen. Gute Behandler motivieren im Idealfall, ermutigen und leiten Sie zur Eigeninitiative an.
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Gürtelrose stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Eine Checkliste mit Kriterien zur Auswahl des richtigen Produktes finden Sie hier.
  • Ernährung: Mit einer basenreichen Ernährung den Körper entsäuern und auf zuckerreiche und ballaststoffarme Lebensmittel verzichten, wirkt Entzündungen entgegen. Zudem sollte auf Lysin-reiche Produkte geachtet werden.
  • Auf die Darmgesundheit achten: Der Darm als wichtiges Organ für das Immunsystem sollte mit einer Darmsanierung und der Zufuhr von Prä- und Präbiotika gestärkt werden, damit die Darmbarriere und deren Schutzfunktion ihre immunstärkende Wirkung entfalten kann.
  • Heilkräuter: Zahlreiche Pflanzenwirkstoffe können unterstützend bei Gürtelrose eingesetzt werden. Innerlich als Teezubereitung oder auch äußerlich zur Behandlung des Hautausschlags in Form von feuchten Umschlägen.
  • Alternative Heilverfahren: Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin, Kneippanwendungen oder Neuraltherapie können begleitend die schulmedizinischen Therapien unterstützen.
  • Positive Lebenseinstellung: Die Psyche hat einen großen Einfluss auf unser körperliches Wohlbefinden und umgekehrt. Die Dinge so annehmen wie sind und einen neuen Weg finden, mit dieser Erkrankung ein erfülltes Leben zu führen, wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus.
  • Moderater Ausdauersport: Besonders Sportarten, die in der Natur stattfinden können wie Wandern oder Nordic Walking fördern das Wohlbefinden, erhöhen die Sauerstoffversorgung und kurbeln die Vitamin-D-Produktion an. Langer Aufenthalt in der Sonne sollte jedoch vermieden werden.