Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Rheuma

Letzte Aktualisierung: 21. April 2021

Rheuma – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Rheuma – was ist das?

Rheuma ist ein Sammelbegriff für etwa 400 verschiedene entzündliche Erkrankungen. In Deutschland gibt es ungefähr 9 Millionen Betroffene, Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen. Der rheumatische Formenkreis wird unterteilt in degenerative und chronisch-entzündliche Erkrankungen, in Weichteilrheumatismus und Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Begleitsymptomen. Die rheumatoide Arthritis als Autoimmunerkrankung wird landläufig oft als „Rheuma“ bezeichnet.

  • Ursachen & Risikofaktoren:

Entstehung durch Fehlregulation des Immunsystems und der Epigenetik. Hauptursachen liegen in der Ernährung, in einem Mangel an Mikronährstoffen, in oxidativem Zellstress und im Lebensstil.

  • Symptome:

entzündete, schmerzhafte Gelenke, meist beidseitig, Morgensteifigkeit, Anlauf- und Belastungsschmerz bei der degenerativen Form, Ruhe- und Nachtschmerz bei der chronisch-entzündlichen Form, Gelenkschwellungen, Gelenkversteifung und -deformation, Schwächegefühl, Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit, Begleitsymptome in anderen Organen

  • Diagnose und Tests:

Diagnose anhand der Symptomatik, Laborwerte und Röntgenuntersuchungen dienen lediglich der Bestätigung und Feststellung des Schweregrads.

  • Prognose und Verlauf:

bei zunehmender Gelenkzerstörung kann es zu Behinderung und chronischen Schmerzen kommen

  • Empfohlene Ernährung:

eine gesunde, antientzündliche Ernährung kann sich bei Rheuma sehr positiv auswirken.

  • Therapie: 
    • Mikronährstoffe

Mikronährstoffe, um Beschwerden zu lindern und Nebenwirkungen von Medikamenten zu reduzieren. Besonders wichtig sind Magnesium, Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D und E sowie die B-Vitamine. Eine besondere Rolle bei Rheuma spielen die sekundären Pflanzenstoffe.

    • Lebensstil:

Der Lebensstil hat großen Einfluss auf die Symptomatik und den weiteren Verlauf der Erkrankung. Eine Ihrer Situation angepasste Bewegung und aktive Stressbewältigung sollten in eine erfolgreiche Therapie integriert werden.

    • Konventionelle Therapie:

Heute werden zahlreiche Medikamente zur symptomatischen Therapie bei Rheuma eingesetzt. Viele davon haben erhebliche Nebenwirkungen.

    • Ganzheitliche Therapie:

Heilpflanzen, Akupunktur, Entsäuerung und Heilfasten bieten erfolgversprechende Ansätze

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Rheuma

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich rundum um Ihre Erkrankung und erlernen Sie die richtige Zahnpflege.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Gesunde Ernährung: anti-entzündlich, überwiegend pflanzlich, viel „Bio“, weniger Kohlenhydrate, gesunde Fette (Seefisch und pflanzliche Öle), viele Kräuter und Gewürze
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Rheuma stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Wir haben für Sie eine Liste empfohlener Mikronährstoffkonzentrate zusammengestellt.
  • Bewegung: regelmäßig, nicht über die eigenen Grenzen gehen, gezielte Übungen erlernen
  • Rauchverzicht: Ihrer Gesundheit zuliebe
  • Heilpflanzen-Extrakte: Standardisierte Extrakte verschiedener Heilpflanzen wirken gut und sind sicher. Sie sollten sich unbedingt hier mit Ihrem Therapeuten absprechen.
  • Entsäuerung: wirkt chronischen Entzündungen entgegen
  • Heilfasten: seit vielen Jahren bewährt und gegen Rheuma sehr wirksam, am besten in Kombination mit anschließender Darmsanierung und einer Phase vegetarischer Ernährung