Die wichtigsten Fakten
zur Krankheit Übergewicht

Letzte Aktualisierung: 21. April 2021

Übergewicht – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Übergewicht – was ist das?

Zuviel Gewicht im Vergleich zur Körpergröße ist ein wichtiger Risikofaktor für zahlreiche Zivilisations- und Verschleißerkrankungen, in westlichen Ländern stetig zunehmend.

  • Ursachen & Risikofaktoren:

falsche Ernährungsgewohnheiten, zu wenig Bewegung, Schlafmangel

  • Symptome:

erhöhtes Gewicht, BMI >25, erhöhter Bauchumfang, Atemnot, Gelenkschmerzen, verminderte Belastbarkeit, Schlaf-Apnoe

  • Diagnose und Tests:

wiegen, Körpergröße messen, Bauchumfang messen; um Folgeerkrankungen auszuschließen evtl. Blutanalyse, Ultraschall, Intima-Media-Dicke messen

  • Prognose und Verlauf:

Je früher man an Übergewicht leidet, umso mehr Lebensjahre kostet es. Folgen können sein: Arterienverkalkung, Gelenkverschleiß, Bluthochdruck, Krebs und Depression.

  • Empfohlene Ernährung:

Eine anti-entzündliche Ernährung entspricht einer gesunden, vollwertigen Ernährung, die reich an Gemüse, Obst, Vollwertprodukten, fettem Fisch, Nüssen, Saaten und pflanzlichen Ölen ist. Wichtig bei Übergewicht: Essen nur dreimal täglich, keine Zwischenmahlzeiten.

  • Therapie: 
    • Mikronährstoffe

Achten Sie auf eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen bei Übergewicht. Mikronährstoffe unterstützen ein gesundes Abnehmen, da alle Stoffwechselprozesse zahlreiche Mikronährstoffe benötigen. Auch wenn Sie wegen der Folgen des Übergewichts (z. B. Bluthochdruck, Zuckerkrankheit) schon Medikamente einnehmen, kann sich Ihr Bedarf an Mikronährstoffen erhöhen.

    • Lebensstil:

mehr Bewegung in den Alltag einbauen, regelmäßig Sport, genügend Schlaf

    • Konventionelle Therapie:

Appetitzügler, Magen-Op; beides nicht erfolgreich ohne gleichzeitige Ernährungsumstellung

    • Ganzheitliche Therapie:

Intervallfasten, Entlastungstage

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei Übergewicht

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich rundum um Ihre Erkrankung und erlernen Sie die richtige Zahnpflege.
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Ernährungsberater, Heilpraktiker…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patienten und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Kleine Veränderungen beim Essen bringen oft große Erfolge: Keine Zwischenmahlzeiten, abends keine Kohlenhydrate, den Anteil an gesundem Gemüse, Obst und Kräutern langsam erhöhen, mehr Wasser trinken.
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Übergewicht stehen alle Vitamine im Fokus, eine Breitbandversorgung ist daher unerlässlich. Wir haben für Sie eine Liste empfohlener Mikronährstoffkonzentrate zusammengestellt.
  • Mehr Bewegung: Versuchen Sie vor allem, mehr Bewegung auch in Ihren Alltag einzubauen (Treppe statt Aufzug, kleine Kraftübungen beim Fernsehen etc.)
  • Achten Sie auf Ihre psychische Verfassung: bewusste Pausen, Stress erkennen und aktiv begegnen, Entspannungsverfahren erlernen
  • Gesunder Schlaf: genügend Schlaf spielt eine enorme Rolle beim Abnehmen
  • Wiegen Sie sich die ersten Wochen täglich und schreiben Sie das Gewicht auf. Damit haben Sie immer genau den Überblick. Und Sie können rechtzeitig entgegenwirken, wenn es mal in die falsche Richtung gehen sollte. Später reicht es dann, sich zweimal in der Woche zu wiegen
  • Lassen Sie sich Zeit beim Essen und genießen Sie es! Essen Sie langsam und kauen Sie gründlich. Versuchen Sie einmal bewusst, jeden Bissen fünfmal öfter zu kauen als Sie es normalerweise machen würden. Achten Sie genau auf den Geschmack der Speisen. Das Sättigungsgefühl tritt erst nach 15-20 Minuten ein. Wenn Sie spüren, dass sie satt sind, dann hören Sie auf zu essen.
  • Entsäuern Sie regelmäßig (mit Basenpulver, Basentabletten oder Basenbädern), um die Zellen des Körpers besser mit Nährstoffen versorgen zu können. Das macht auch Fettdepots unnötig, da dies auch als Mülldeponie des Körpers dienen.