Reizdarm-Syndrom– Ursache, Symptome und ganzheitliche Therapie

Der Bauch tut weh, man fühlt sich aufgebläht, hat Durchfall oder Verstopfung und kommt nachts nicht zur Ruhe. Dem reizbaren Darm (engl.: Irritable Bowel Syndrome) liegt eine funktionelle Störung zugrunde. Insgesamt sind heute 30 Prozent der Menschen weltweit betroffen, das RDS wird von allen Magen- und Darmerkrankungen am häufigsten diagnostiziert. Dabei sind die Krankheitsanzeichen vielfältig und jeder Mensch empfindet sie unterschiedlich stark. Dabei sind die Beschwerden zwar unangenehm aber gesundheitlich nicht riskant. Hier erfahren Sie alles über Symptome, Diagnostik und Behandlung, wie schulmedizinisch behandelt wird und was sich an naturheilkundlichen Methoden bewährt hat.

Experte:

Dr. med. Harald Hüther

Prakt. Arzt, Experte für Naturheilverfahren

Letzte Aktualisierung: 10. August 2020

Reizdarm-Syndrom – die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Was ist das Reizdarm-Syndrom? Frauen trifft das Reizdarm-Syndrom doppelt so häufig wie Männer. Insgesamt sind heute 30 % der Menschen weltweit betroffen, das RDS wird von allen Magen und Darmerkrankungen am häufigsten diagnostiziert. Dem reizbaren Darm liegt eine funktionelle Störung zugrunde. Die Beschwerden sind unangenehm aber nicht riskant.
  • Symptome: Hauptsymptome: krampfartige, stechende oder brennende Bauchschmerzen, oft beim Stuhlgang, die Entleerung des Stuhls verändert sich, typisch für Reizdarm ist ebenfalls, dass die Beschwerdeanzeichen im Schlaf nicht auftreten.
  • Diagnose: Die Diagnose erfolgt nach dem Ausschlussprinzip anderer Erkrankungen, da die Symptome uneindeutig sind und bei vielen weiteren Erkrankungen auftreten können.
  • Therapie: Es gibt keine Standardtherapie, da verschiedene Symptome bei jedem Reizdarm-Patienten unterschiedlich stark auftreten. Möglich sind verschiedene Medikamente und eine gesunde Ernährung.
  • Empfohlene Ernährung: Experten empfehlen aktuell eine angepasste, kohlenhydratarme Ernährung nach dem FODMAP-Prinzip.
  • Integrative Therapie: Flohsamenschalen, Wärmebehandlung, Leberwickel, Kurkuma, Leinsamen, Tee, Heilfasten über 7 – 10 Tage, Psychotherapie
  • Medikamentöse Therapie: Da die Krankheitszeichen bei jedem Patienten unterschiedlich stark auftreten, gibt es keine Standardtherapie.
  • Checkliste: das können Sie selbst tun bei Reizdarm.

Was ist das Reizdarm-Syndrom?

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Reizdarm-Syndrom in der Übersicht

  • Das Reizdarm-Syndrom trifft Frauen doppelt so häufig wie Männer.
  • Insgesamt sind 30 % der Menschen weltweit betroffen.
  • Dem reizbaren Darm liegt eine funktionelle Störung zugrunde.
  • Bis heute ist leider keine eindeutige körperliche Ursache erkennbar. Mittlerweile weiß man jedoch, dass die Psyche nicht ausschlaggebend für die Entstehung ist.
    • Mögliche Ursachen sind Störungen in der Darmmuskulatur, Überempfindlichkeit der Darmschleimhaut, eine gestörte Darmflora oder erbliche Veranlagung.
  • Man unterscheidet beim Reizdarm-Syndrom vier Krankheitstypen:
    • Durchfalltyp
    • Verstopfungstyp
    • Schmerztyp

Vorkommen und Auftreten

Das Reizdarm-Syndrom wird von allen Magen- und Darm-Erkrankungen am häufigsten diagnostiziert. Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko wie Männer, an einem Reizdarm-Syndrom zu erkranken. Insgesamt sind heute 30 % der Menschen weltweit betroffen. Unter dem Oberbegriff Reizdarm-Syndrom (RDS) fasst man in der Medizin viele unterschiedliche, immer wieder und teilweise gleichzeitig auftretende Krankheitszeichen des Verdauungstraktes zusammen. Dieser Beschwerdekomplex kann mehrere Monate lang oder auch über Jahre hinweg auftreten. Die Lebensqualität leidet erheblich und beeinträchtigt alle Bereiche: Beruf und Freizeit, Partnerschaft und Familie. Das macht die Krankheit für viele Betroffene auch so schwer erträglich. Hinzu kommt, dass eine eindeutige Diagnose schwierig ist und sich manche Patienten von ihrem Arzt oder auch ihrer Familie und Freunden als eingebildete Kranke abgestempelt fühlen, weil „sie nicht richtig krank“ sind.

 

Entstehung und Ursache

Bis heute ist leider keine eindeutige körperliche Ursache erkennbar. Häufig ist der Nahrungstransport im Dickdarm (Kolon) gestört, aber auch Magen und Dünndarm können betroffen sein. Die Verdauung verläuft unregelmäßig. Je nachdem, welche Krankheitsanzeichen im Vordergrund stehen, unterscheidet man beim Reizdarm-Syndrom vier Krankheitstypen:

  • Durchfalltyp
  • Verstopfungstyp
  • Schmerztyp
  • Blähungstyp

 

Neben dieser Einteilung gibt es auch Mischformen. Zudem kann ein Hauptkrankheitstyp auch in einen anderen übergehen oder sie wechseln sich ab.

Da die Darmfunktion beeinträchtigt ist, obwohl der Darm selbst keine krankhaften Veränderungen aufweist, vermutet man beim RDS unter anderem folgende Ursachen:

  • Störungen in der Darmmuskulatur,
  • eine Überempfindlichkeit der Darmschleimhaut (viszerale Hypersensitivität),
  • eine gestörte Darmflora,
  • eine erbliche Veranlagung.

 

Möglicherweise hängt die Erkrankung mit der Anzahl bestimmter Zellen im Verdauungstrakt (enterochromaffine Zellen) zusammen. Bei Frauen könnten die Beschwerden auch durch die Veränderungen der Schleimhaut in Folge der hormonellen Veränderungen vor und nach der Menopause zustande kommen. Weitere mögliche Ursachen für einen Reizdarm können Stress und psychische Belastung sein, da diese Entzündungen fördern und womöglich die Darmschleimhaut reizen. Vorausgegangene Darminfektionen können Grund für die Ursache einer gestörten Darmflora sein.

 

Dadurch, dass der Darm selbst keine Veränderungen aufweist, kann davon ausgegangen werden, dass keine organische Erkrankung vorliegt, sondern eher eine funktionelle, bei der eine Funktionsstörung zwischen dem vegetativen Nervensystem und der Darmmuskulatur vorliegt. Oft werden auftretende Beschwerden auch als psychosomatisch eingestuft, was nicht immer ausschließlich die Ursache erklärt. Was auf den Darm so reizend wirkt, ist eine gesteigerte Empfindlichkeit der Nerven in der Darmschleimhaut (Mukosa). Das heißt, dass die Darmschleimhaut von manchen betroffenen schmerzempfindlicher ist. In Kombination mit Verdauungsstörungen führt das dazu, dass »normale« Darmbewegungen Beschwerden verursachen.

 

Unsere Buchempfehlungen

Symptome und Anzeichen eines Reizdarm-Syndroms erkennen

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Symptome in der Übersicht

Mögliche Symptome eines Reizdarms sind:

  • Durchfälle
  • Verstopfung
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Häufige Darmwinde
  • Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden

Typisch für einen Reizdarm ist ebenfalls, dass die Beschwerdeanzeichen im Schlaf nicht auftreten.

Bei einem Reizdarm (Colon irritabile) sind die Darmfunktionen gestört, dadurch ändert sich die Zusammensetzung des Stuhls: Die Betroffenen leiden häufig entweder an Durchfällen oder Verstopfung. Andere Patienten berichten von Bauchschmerzen oder Blähungen, einem aufgetriebenen Bauch („Wie im achten Monat schwanger.“) und häufig abgehenden Darmwinden. Diese Anzeichen treten aber ebenfalls oft zusammen auf. Außerdem kann es zu Kopfschmerzen oder bei Frauen zu Menstruationsbeschwerden kommen.

Jedes Anzeichen des Reizdarm-Syndroms für sich allein betrachtet ist aber niemals typisch für die Erkrankung. Erst in der Kombination ergeben sie das charakteristische Beschwerdebild. Dazu gehören:

  • krampfartige, stechende oder brennende Bauchschmerzen, oft beim Stuhlgang
  • Druckgefühl im Unterbauch beziehungsweise im rechten oder linken Oberbauch sowie Völlegefühl (wie bei Reizmagen)
  • die Stuhlfrequenz verändert sich hinsichtlich mindestens zwei der folgenden Aspekte:
  • Häufigkeit (mehr als dreimal pro Tag oder weniger als dreimal pro Woche),
  • Konsistenz (hart, breiig, wässrig, schafskotartig),
  • mühsame Stuhlentleerung,
  • gesteigerter Stuhldrang,
  • Gefühl einer unvollständigen Entleerung,
  • weißlicher Schleim beim Stuhlgang
  • Darmgeräusche

 

Typisch für Reizdarm ist ebenfalls, dass die Beschwerdeanzeichen im Schlaf nicht auftreten. Keines der Symptome, – ganz gleich, ob es allein auftritt oder im Verband mit anderen Anzeichen –, ist an sich gefährlich. Sie werden von den Reizdarm-Patienten trotzdem als belastend oder auch qualvoll empfunden.

Diagnose und Test: Reizdarm-Syndrom feststellen

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Diagnose in der Übersicht

Da die Symptome bei vielen weiteren Magen-Darm-Erkrankungen auftreten können, erfolgt die Diagnose nach dem Ausschluss anderer organischer Erkrankungen.

Die Diagnose des RDS ist deshalb so schwierig, weil die einzelnen Beschwerden auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten. Bevor ein Arzt die Diagnose Reizdarm stellt, müssen die organischen Krankheiten des Verdauungstrakts daher ausgeschlossen werden. Mögliche andere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen sind:

  • Magen-Darm-Infektionen
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Fructose- und Lakotse-Intoleranz und Glutenunverträglichkeit
  • entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn oder die Mikroskopische Kolitis
  • Gynäkologische Erkrankungen

 

Im strengen Sinn ist die Diagnose Reizdarm für einen Arzt also immer eine Ausschlussdiagnose. Er stellt also erstmal fest, um welche Krankheiten es sich dabei nicht handelt. Um diese auszuschließen, können neben Blutbild, Sonografie oder Endoskopie weitere Untersuchungen sinnvoll sein, wie Darm- oder Magenspiegelung oder Nahrungsmittelunverträglichkeitstests sowie die der Galle und der Bauchspeicheldrüse.

Medizinische Leitlinien fordern die Erfüllung von drei Punkten, damit ein Arzt eine Reizdarmdiagnose stellen kann:

  • Die Beschwerdesymptome bestehen seit mindestens zwölf Wochen in den vergangenen zwölf Monaten.
  • Sie gehen in der Regel mit einem veränderten Stuhlgang einher.
  • Die Anzeichen sind nicht die Folge organischer und für andere Krankheiten des Verdauungstrakts typische Veränderungen.

Therapie des Reizdarm-Syndroms

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Therapie in der Übersicht

Mikronährstoffe

  • Achten Sie auf ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Bei Reizdarm stehen besonders im Fokus: B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin D.

 

Ernährung

  • Bei fast jeder Erkrankung des Magen-Darm-Trakts kann man mit der richtigen Ernährung Symptome lindern. Das gilt auch für den Reizdarm. Experten empfehlen aktuell eine angepasste, kohlenhydratarme Ernährung nach dem FODMAP-Prinzip.

 

Integrative Therapie

  • Einige Tipps können Ihnen helfen, die Funktion Ihres Verdauungssystems zu verbessern:
    • Finden Sie heraus, in welchen Alltagssituationen Ihnen der Reizdarm Probleme macht.
    • Flohsamen
    • Wärme
    • Leberwickel
    • Kurkuma
    • Leinsamen
    • Fenchel-, Kümmel-, Anistee
    • Heilfasten
    • Stress reduzieren
    • Massage mit Kümmelöl
    • Psychotherapie

 

 

Mikronährstoffe bei Reizdarm-Syndrom

Eine wichtige Basis für alle Therapien wird oft bei der Beratung außer Acht gelassen: Eine gesunde, ausgewogene, mikronährstoffreiche Ernährung. Der Körper muss mit Mikronährstoffen optimal versorgt sein, damit Folgen des Reizdarm-Syndrom abgemildert und Nebenwirkungen der Medikamente reduziert werden können.

 

Mikronährstoffe – was ist das?

Zu den Mikronährstoffen gehören in erster Linie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die einen wichtigen Teil dazu beitragen, damit unser Organismus funktioniert. Im weiteren Sinne lassen sich auch essentielle Fettsäuren, Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme hinzuzählen. Makronährstoffe wie Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette sind unsere Energielieferanten, während die Mikronährstoffe an Prozessen wie z. B. Blutgerinnung, Immunabwehr und Knochengesundheit beteiligt sind. Einige Mikronährstoffe kann unser Körper selbst herstellen, die meisten jedoch müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.

 

Der menschliche Organismus – ein Blick in die Zellen

Der Mensch besteht aus über 70 Billionen Zellen. Diese können alle nur optimal funktionieren, wenn sie mit Vitaminen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt sind. Es gibt nahezu keinen Stoffwechselschritt, an dem nicht mehrere Mikronährstoffe beteiligt sind. Dazu zählen unter anderem die:

  • Aktivierung von Enzymen und Hormonen (Stoffwechselaktivität)
  • Abwehrleistung des Immunsystems (Immunstoffwechsel)
  • Energieproduktion in den Kraftwerken unserer Zellen, den sogenannten Mitochondrien (Energiestoffwechsel)
  • Leistungsfähigkeit des Herzmuskels (Herzkraft und -rhythmus)
  • Kontraktion der Skelettmuskulatur (Muskelkraft und -koordination)
  • Impulsübertragung und der Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen (Nerven- und Gehirnstoffwechsel)

 

Für alle Stoffwechselreaktionen im Körper sind Enzyme notwendig, sie wirken wie ein Katalysator. Enzyme können ihren Aufgaben jedoch nur mithilfe von Mikronährstoffen nachkommen. Je besser der Körper mit Nährstoffen versorgt ist, desto besser funktioniert der gesamte Organismus. Ein Mikronährstoffmangel kann sich also negativ auf den Stoffwechsel und das Immunsystem auswirken. Um Ihre Gesundheit zu schützen und Ihre weiteren Therapien zu unterstützen, sollten Sie also auf Ihren Mikronährstoffhaushalt achten.

 

Gehören Sie auch zu den Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen?

Egal ob Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Cholesterinsenker oder die Antibabypille. Schon ein einzelnes Medikament kann unsere optimale Versorgung mit Mikronährstoffen ungünstig beeinflussen. Je mehr Medikamente gleichzeitig eingenommen werden, desto intensiver wird in den Mikronährstoffhaushalt eingegriffen, was Wechselwirkungen der Arzneimittel untereinander sowie das Auftreten von Nebenwirkungen erhöht. Hierdurch kann nicht nur die Wirkung des Medikaments negativ beeinflusst werden, sondern auch die Funktion der Mikronährstoffe.

 

Welche Lebensphasen führen noch zu einem erhöhten Mikronährstoffbedarf?

Aber nicht nur die regelmäßige Einnahme von Medikamenten führt zu einem erhöhten Mikronährstoffbedarf. Es gibt bestimmte Lebensphasen und Umstände, die ein erhöhtes Risiko für einen Nährstoffmangel aufweisen:

  • Kinder und Jugendliche
  • Schwangere und Stillende
  • ältere Menschen
  • Menschen mit Magen-Darm-Störungen
  • Menschen mit chronischen Erkrankungen

 

Diesen erhöhten Bedarf zu decken, ist nicht immer einfach. Trotz des reichhaltigen Angebotes an verschiedenen Lebensmitteln verringern verschiedene Faktoren den Mikronährstoffgehalt in Lebensmitteln:

  • nicht ausgereiftes Obst und Gemüse
  • größere Erträge in der Landwirtschaft
  • Einsatz von Pestiziden

 

Es ist wichtig, die Ernährung mit einer breiten und möglichst natürlichen Basis an allen Vitaminen, Spurenelementen sowie sekundären Pflanzenstoffen zu optimieren.

 

Mikronährstoffkonzentrat als Grundlage

Gut versorgt sind Sie mit moderaten Mikronährstoffmischungen – von einzelnen hochdosierten Mikronährstoffen raten wir ohne Absprache mit Ihrem Arzt und vorherigen Untersuchungen ab.

Das Angebot an Mikronährstoffpräparaten ist groß und unübersichtlich. Entscheidend beim präventiven Ansatz ist die natürliche Vielfalt. Das ideale Mikronährstoffpräparat ist auf natürlicher Basis produziert, enthält neben allen klassischen Mikronährstoffen auch sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme, ist flüssig, glutenfrei und vegan. Die Bioverfügbarkeit sollte wissenschaftlich belegt sein und es sollten keine künstlichen Aroma- oder Konservierungsstoffe enthalten.

Wir haben mehrere Mikronährstoffkonzentrate getestet und auf wichtige Kriterien unabhängig und neutral geprüft. Das Testergebnis finden Sie hier.

 

Ein Mikronährstoffkonzentrat sichert auch die Versorgung der für die Krankheit Reizdarm-Syndrom wichtigen Mikronährstoffe

Mikronährstoffe können die Reizdarm-Behandlung unterstützen, die Darmbalance wiederherstellen und Symptome wie Blähungen, Verstopfung oder Durchfall lindern.

 

Vitamin D reguliert das Immunsystem und reguliert Entzündungsprozesse – auch im Darm. So kann ein niedriger Vitamin-D-Spiegel häufiger zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa führen. Auch geht man davon aus, dass die Entstehung und der Verlauf eines Reizdarm-Syndroms beeinflusst wird.  Darüber hinaus schützt es vor einer zu hohen Anzahl an schädlichen Darmbakterien, daher ist es wichtig regelmäßig den Vitamin-D-Haushalt überprüfen zu lassen und bei zu niedrigen Werten zusätzlich Vitamin D unterstützend einzunehmen.

 

Omega-3-Fettsäuren kann die entzündeten Schleimhäute des Darms beruhigen. Eine konstante Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren wie Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) können einem Reizdarm-Syndrom präventiv vorbeugen. Auch die Darmflora kann dadurch positiv beeinflusst werden.

 

B-Vitamine stärken die Darmschleimhaut und sind bedeutend für die Energiegewinnung. Sie spielen eine große Rolle bei der Zellteilung. Da die Zellen im Darm sich häufiger teilen, als Andere ist eine ausreichende Vitamin-B-Versorgung unerlässlich. Dadurch können Schäden leichter heilen und die Resorptionsfähigkeit der Darmschleimhaut wird verbessert.

 

Mikronährstoffkonzentrate Testsieger



Wir haben mehrere Mikronährstoffkonzentrate getestet und auf wichtige Kriterien unabhängig und neutral geprüft. Das Mikronährstoffkonzentrat „LaVita“ hat sich dabei als besonders empfehlenswert herausgestellt. Das gesamte Testergebnis finden Sie hier.

Ernährung bei Reizdarm-Syndrom

Bei fast jeder Erkrankung kann man mit der richtigen Ernährung Symptome lindern. Das gilt auch für den Reizdarm.

Kompakt-Tipps: Das sollte Sie bei Reizdarm-Syndrom in der Ernährung beachten

  • Trinken Sie nichts zum Essen, vor allem keine kalten Getränke. Die Flüssigkeit verdünnt den Speisebrei zu sehr, wodurch die Verdauungsenzyme geschwächt werden. Außerdem werden die Magenwände stärker gedehnt. Dadurch gelangen die Speisen zu früh in den Dünndarm und verursachen dort Beschwerden
  • Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gut durch. Gemüse sollte gedünstet oder gedämpft verzehrt werden.
  • Pfefferminzöl: Bei Verstopfung mit krampfartigen Schmerzen hat sich Pfefferminzöl in dünndarmlöslichen Kapseln bewährt.
  • Probiotika regen das Wachstum von Bakterien im Darm an. Reizdarmsymptomatik lässt sich daher durch bestimmte Nahrungsmittel wie Kefir, Joghurt, Sauerkraut, milchsauer vergorenes Gemüse (Fermentationsprodukte) oder Tempeh positiv beeinflussen.

 

 

FODMAP-Prinzip

Experten empfehlen aktuell eine angepasste, kohlenhydratarme Ernährung nach dem FODMAP-Prinzip. Bei dieser Ernährungsweise werden Lebensmittel mit schwer verdaulichen Substanzen gemieden oder reduziert. Dazu gehören diverse Obst- und Gemüsesorten, Hülsenfrüchte, Getreidesorten wie etwa Weizen oder Roggen sowie Honig, Milch oder Joghurt. FODMAPs enthalten Zuckeralkohole und kurzkettige Kohlenhydrate (zum Beispiel Fruchtzucker, Milchzucker oder Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit und Xylit, außerdem Fruktane oder Galaktane), die von Gesunden gut vertragen werden.

Studien konnten belegen, dass sich eine Low-FODMAP-Diät bei etwa 60 bis 70 Prozent der Reizdarm-Syndrom-Patienten vom Verstopfungs-Typ positiv auswirkt, weshalb die Autoren die Diät als Erstlinientherapie vorschlagen. Es ist noch unklar, über welche Mechanismen die Verbesserung zustande kommt. Wer selbst die FODMAP-Diät ausprobieren möchte, sollte mit seinem behandelnden Arzt darüber sprechen, in welchem Rahmen die Diät machbar ist, da sich auch der Blutzuckerhaushalt massiv verändert. Das ist zum Beispiel bei einer gleichzeitig bestehenden Diabeteserkrankung wichtig.

  • In Phase 1 werden für vier bis sechs Wochen lang alle FODMAP-reichen Nahrungsmittel weggelassen. Austauschtabellen helfen dabei. Bei Unsicherheit sollte man den Arzt dazu konsultieren. Die Diätphase ist sehr streng, damit die Betroffenen spüren, wie Blähungen oder Durchfall verschwinden. Achten Sie auf eine ausreichende Ballaststoffversorgung durch genügend Gemüse, Obst und (Schein-)Getreide (zum Beispiel feine Hafer- oder Hirseflocken sowie die Aufnahme von ausreichend Kalzium aus Sojaprodukten oder Sesamsaaten.
  • Phase 2: Sind die Symptome so weit wie möglich abgeklungen, kann man verschiedene Lebensmittel nach und nach wieder auf den Speiseplan mit aufnehmen. So lernt man für jedes FODMAP-reiche Lebensmittel, wie viel man davon individuell Körper verträgt, ohne dass der Darm revoltiert. Hilfreich ist hierbei ein Ernährungstagebuch

 

Zu Lebensmitteln mit hohem FODMAP-Gehalt zählen beispielweise:Zu den Lebensmitteln mit niedrigem FODMAP-Gehalt zählen beispielsweise:
Laktose- und glutenhaltige LebensmittelObst
Steinobst, Äpfel, Aprikosen, Banane, BrombeereGemüse, Kräuter und Gewürze
Amarant, Couscous, Weizen, RoggenGetreide
Alkoholische GetränkeMilchprodukte und Pflanzendrinks
Fischkonserven, WurstTierische Produkte
Honig, Agavensirup. alle künstlichen Zucker (Sorbit, Xylit, Isomalt)
einige Hülsenfrüchte (Linsen, Sojabohnen, Kichererbsen)
einige Nüsse (Cashews, Pistazien)

Eine ausführliche Liste FODMAP-haltiger und empfehlenswerter Lebensmittel finden Sie auf www.fodmaps.de.

Integrative Therapie bei Reizdarm-Syndrom

Es gibt eine Reihe von Arzneimitteln, die bei verschiedenen Beschwerden bzw. Verdauungsstörungen, – und so auch bei Reizdarmsyndrom –, verordnet werden. Diese haben allerdings oft Nebenwirkungen. Es gibt aber ein paar einfache Tipps, wie Sie die allgemeinen Funktionen Ihres Verdauungssystems verbessern können:

 

Lernen Sie Ihre Krankheit kennen

Finden Sie heraus, in welchen Alltagsituationen Ihnen der Reizdarm Probleme macht oder welche Einflüsse die Beschwerden verstärken. Dazu gehören zum Beispiel zu wenig Schlaf, Bewegungsmangel, ständiger Stress oder bestimmte Nahrungsmittel.

 

Heilerde

Heilerde bindet im Darm Reizstoffe und wirkt somit Blähungen, Durchfall oder Verstopfung entgegen. Trinken Sie ausreichend Wasser, um die Ausscheidung über den Darm anzuregen.

 

Unser Tipp für Heilerde:



Flohsamen

Verstopfung oder Durchfall kann mit ihnen behandelt werden. Sie enthalten unverdauliche Ballaststoffe und Schleimstoffe, regen die Darmbewegung an und binden Flüssigkeit im Darm. 1 Teelöffel in eine Tasse kaltes Wasser geben und jeweils vor den Mahlzeiten einnehmen, danach noch einmal ein, zwei Gläser Wasser oder Tee schluckweise nachtrinken, da Flohsamen sehr schnell aufquellen. Oder 1–2 Teelöffel mit Wasser dreimal täglich zum Essen einnehmen. Fertigpräparate gibt es in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich.

 

Wärme

Bei akuten Schmerzen tut Wärme auf dem Bauch gut, zum Beispiel durch eine Wärmflasche, ein Kirschkernsäckchen oder ein Dinkelkissen.

Wärmeanwendungen wirken krampflösend und entspannend auf den Darm. Eine Wärmflasche (Achtung: Nicht wärmer als 50°C), ein Körnerkissen oder ein warmes Bad können leicht zuhause bei akuten Beschwerden Einsatz finden.

 

Unser Tipp für Körnerkissen:


Leberwickel

Ebenfalls wohltuend ist ein Wickel auf unserem größten Entgiftungsorgan im Körper.

    • Wickelmaterial: Innentuch (glatte Baumwolle, doppelt gelegt, circa 28 cm breit), Zwischentuch (Frottee oder Baumwolle, doppelt gelegt, circa 32 cm breit), Außentuch (Wolltuch, circa 36 cm breit)
    • Anwendung: Zuerst bereiten Sie einen Tee mit Herba millefolii (Schafgarbe) zu. Geben Sie auf 1 l kochendes Wasser 1 Esslöffel Kraut und lassen es 10 Minuten ziehen. Durch ein feines Sieb in eine Thermoskanne abseihen. Bereiten Sie eine heiß gefüllte Wärmflasche (nicht prall) vor. Legen Sie eine Wolldecke oder das große Wolltuch sowie das Zwischentuch in Höhe des Oberbauchs auf das Sofa oder das Bett, sodass sie es später im Liegen um sich wickeln können. Den Tee in eine Schüssel gießen und das doppelt gelegte Innentuch eintauchen und auswringen. Legen Sie sich hin und platzieren Sie das Innentuch auf die Leber unter den rechten Rippenbogen. Darüber wird das Zwischentuch gelegt: Es muss sich an den Körper anschmiegen, sodass keine Luft dazwischenkommt und der Wickel auskühlt. Dann wickeln Sie das Wolltuch um das Baumwolltuch und zum Schluss legen Sie außen seitlich die Wärmflasche an. Nach 30 Minuten entfernen sie den Wickel, decken sich zu und ruhen 30 Minuten nach. Die Nachtruhe ist genauso wichtig wie die genaue Durchführung des Wickels!
    • Wichtig: Abstand zur letzten Mahlzeit mindestens eine halbe Stunde, vor der Anwendung die Blase entleeren, die Füße sollten warm sein, bequeme locker sitzende Kleidung tragen. Unter den Nacken eventuell ein kleines Kissen legen und unter die Knie eine Rolle platzieren, wenn es so bequemer ist

 

Kurkuma

Täglich 1–2 Teelöffel Kurkumapulver mit frisch gemahlenem Pfeffer aus der Mühle lindern die Beschwerden. Das in der Kurkumawurzel enthaltene Curcumin wirkt entzündungshemmend und regt die Leber zur Gallensäureproduktion an, das beugt verschiedenen Magen-Darm-Problemen vor.

 

Leinsamen

Leinsamenschleim zum Schutz der Schleimhaut (Rezept siehe Kast en).

    • Rezept: Weichen Sie abends 2–3 Esslöffel goldgelben, geschroteten oder ganzen Leinsamen in einem kleinen Topf in 1/4 bis 1/2 Liter Wasser ein. Morgens kurz zum Kochen bringen. In eine Thermoskanne geben und warm im Laufe des Tages schluckweise trinken. Zusätzlich täglich 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen und einen Abstand von mindestens einer halben Stunde zur Einnahme von Medikamenten einhalten.

 

Fenchel-, Kümmel- Süßholzwurzel- oder Anistee

1–3 Tassen pro Tag wirken entblähend. Entspannend für das gesamte Nervensystem wirken Pfefferminz-, Schafgarben- oder Melissentee.

Süßholzwurzeltee wirkt entspannend und krampflindernd auf die Muskulatur im Magen-Darm-Trakt und reduziert Blähungen.

 

Unsere Süßholzwurzeltee-Empfehlung:


 

Heilfasten

Heilfasten über sieben bis zehn Tage entlastet den Darm. Danach sorgfältig die Ernährung aufbauen

 

Stress reduzieren

Versuchen Sie, Stress zu reduzieren, zum Beispiel, indem Sie gezielt Pausen und Entspannungszeiten in Ihren Alltag einbauen. Auch regelmäßige körperliche Aktivität (Spazierengehen, Radfahren, viel Bewegung im Alltag wie Treppensteigen, zu Fuß gehen etc.) baut den Stresshormonspiegel ab und kann vorbeugend wirken.

 

Leichte Massagen mit Kümmelöl

Massagen mit Kümmelöl (aus dem Reformhaus) entspannen und wirken entblähend: 2–5 Tropfen ätherisches Fenchel- oder Kümmelöl mit einem Basisöl (zum Beispiel Mandelöl) und kreisförmig im Uhrzeigersinn fünf bis zehn Minuten lang auf dem Bauch einmassieren.

 

Psychotherapie

Ist der Reizdarm für Sie psychisch sehr belastend, kann eventuell eine Gesprächs- oder kognitive Verhaltenstherapie sinnvoll sein, durch die Sie lernen, mit den Beschwerden besser umzugehen. Auch Achtsamkeitsschulung und Hypnotherapie werden in neueren Studien positiv bewertet.

 

Lösliche Ballaststoffe

Lösliche Ballaststoffe, wie sie in indischen Flohsamenschalen (plantago ovata) vorkommen, quellen im Darm auf, binden Reizstoffe, aktivieren die Darmtätigkeit und wirken somit Verstopfung entgegen. Die Wirksamkeit von Flohsamenschalen wurde in einer Studie nachgewiesen. Wichtig: Trinken Sie immer ausreichend Flüssigkeit, da andernfalls die Flohsamenschalen im Darm dem Körper Wasser entziehen, was die Verstopfung fördern würde.

 

Unser Tipp für lösliche Ballaststoffe:


Medikamentöse Therapie bei Reizdarm-Syndrom

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Medikamente in der Übersicht

Im Vordergrund der Behandlung steht immer eine Linderung der Beschwerdesymptome. Da die Krankheitszeichen bei jedem Patienten unterschiedlich stark auftreten, gibt es keine Standardtherapie. Zur Verlangsamung der Darmbewegung und gegen Schmerzen können Medikamente verordnet werden.

Im Vordergrund der Behandlung steht immer eine Linderung der Beschwerdesymptome. Da die Krankheitszeichen bei jedem Patienten unterschiedlich stark auftreten, gibt es keine Standardtherapie. Zur Verlangsamung der Darmbewegung können Medikamente verordnet werden.

Häufig verordnete Medikamente sind:

  • Spasmolytika gegen Schmerzen bei Krämpfen des Magen-Darm-Traktes
  • Medikamente gegen Durchfall (z.B. Antidiarrhoika)
  • Abführmittel gegen Verstopfung, zudem helfen Sie gegen Blähungen und Völlegefühl (z.B. Laxantien)
  • Antidepressiva bei psychischen Begleitsymptomen

Die häufig verordneten Spasmolytika helfen die Schmerzen kurzfristig zu lindern, ein Beispiel hierfür wäre Mebeverin. Auch Butylscopolamin wirkt krampflösend auf die Magen- und Darmmuskulatur, dies hilft allerdings nur bei leichten Beschwerden. Um den Stuhlgang zu erleichtern werden oftmals Laxantien wie Laktulose verschrieben, die helfen die Produktion der milchsäurebildenden Darmbakterien zu verbessern, dadurch den Wassergehalt des Dickdarms zu erhöhen und den Stuhl weicher zu machen.

Als gute Option zur begleitenden Therapie gilt die Akupunktur. Auch ihre Wirksamkeit wurde in mehreren Untersuchungen belegt.

Checkliste

Checkliste

Checkliste und Empfehlungen: Das können Sie selbst tun bei einem Reizdarm-Syndrom

  • Gut informiert sein: Informieren Sie sich und Ihre Angehörigen so gut wie möglich über Ihre Erkrankung
  • „Richtige“ Therapeuten: Der Draht zu Ihren Therapeuten (Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungsberater, Psychotherapeuten, Heilpraktiker,…) muss stimmen. Die Beziehung zwischen Patient und Therapeut muss auf Vertrauen und Sympathie aufbauen.
  • Gesunde Ernährung: Erhöhen Sie den Anteil an Ballaststoffen in der Nahrung (Vollkorngetreide, Gemüse, Saaten) und vermeiden Sie blähende Nahrungsmittel sowie kohlensäurehaltige Getränke. Auch Stimulanzien wie Koffein, Alkohol oder raffinierte Zucker belasten Verdauung und Nervensystem.
  • FODMAP-Prinzip: Bei dieser Ernährungsweise werden Lebensmittel mit schwer verdaulichen Substanzen gemieden oder reduziert. Studien konnten belegen, dass sich eine Low-FODMAP-Diät bei etwa 60 bis 70 Prozent der Reizdarm-Syndrom-Patienten vom Verstopfungs-Typ positiv auswirkt, weshalb die Autoren die Diät als Erstlinientherapie vorschlagen
  • Mikronährstoffe: Achten Sie auf Ihren Mikronährstoffhaushalt. Nur wenn alle Mikronährstoffe ausreichend im Organismus vorhanden sind, können lebenswichtige Prozesse optimal ablaufen. Nehmen Sie täglich einen biologischen Mikronährstoffkomplex mit Vitaminen, Spurenelementen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, um die optimale Zellversorgung mit allen Mikronährstoffen sicher zu stellen. Am besten nehmen Sie ein Produkt in flüssiger Form und hergestellt aus natürlichen Lebensmitteln, da nur dadurch die Versorgung mit den so wichtigen sekundären Pflanzenstoffen gewährleistet und eine optimale Aufnahme im Organismus gesichert ist. Wir haben mehrere Mikronährstoffkonzentrate getestet und auf wichtige Kriterien unabhängig und neutral geprüft. Das Testergebnis finden Sie hier.




Quellennachweise

Zum Weiterlesen:

Lee, Kwang Jaeet et al.: “The alteration of enterochromaffin cell, mast cell, and lamina propria T lymphocyte numbers in irritable bowel syndrome and its relationship with psychological factors”. Journal of Gastroenterology and Hepatology. 23 (11): 1689–94 (2008). PMID 19120860. doi:10.1111/j.1440-1746.2008.05574.x.

Lützner, Hellmut: Wie neugeboren durch Fasten, GU

Ders.:  Richtig essen nach dem Fasten, GU

Praktische Tipps für FODMAP-reduzierte Mahlzeiten und Snacks (in englischer Sprache) gibt das Klinikum der Stanford-Universität unter http://stanfordhospital.org/digestivehealth/nutrition/DH-Low-FODMAP-Diet-Handout.pdf.

Schneider A, Streitberger K, Joos S: (2007) Acupuncture treatment in gastrointestinal diseases: a systematic review a systematic review. World J Gastroenterol 13(25):3417–3424

Bijkerk CJ, Muris JW, Knottnerus JA, Hoes AW, de Wit NJ: Systematic review: the role of different types of fibre in the treatment of irritable bowel syndrome. Aliment Pharmacol Ther. 2004 Feb 1;19(3):245-51.

Trinkley KE, Nahata MC: Treatment of irritable bowel syndrome. J Clin Pharm Ther. 2011 Jun;36(3):275-82.

Halmos EP, Power VA, Shepherd SJ, Gibson PR, Muir JG: A diet low in FODMAPs reduces symptoms of irritable bowel syndrome.

Gastroenterol 2014; 146: 67-75

Schumann D, Klose P, Lauche R, Dobos G, Langhorst J, Cramer H.: Low fermentable, oligo-, di-, mono-saccharides and pilyol diet in the treatment of irritable bowel syndrome: a systematic review and meta-analysis. Nutrition 2018; 45: 24-31

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